Shooto-MMA: DM-Qualifikation

Drei Lüdenscheider ziehen DM-Ticket

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Während MMA allgemein als brutal verrufen ist, legt der Lüdenscheider Organisator Panagiotis Makis Wert darauf, dass in Lüdenscheid „Shooto-MMA“ gekämpft wurde.

Lüdenscheid - Drei Lüdenscheider fahren im Dezember zu den Deutschen Meisterschaften in der Kampfsportart Shooto-MMA (Mixed Martial Arts). 

Nachdem sich der 20-jährige Lucas Grote bereits bei einem Turnier in Erfurt für die Meisterschaften, die in Reutlingen stattfinden, qualifizierte, schafften am Wochenende bei der DM-Qualifikation im Kamikaze Gym in Lüdenscheid auch Avramaakis Kiligkaridis und Giannis Fotiadis in der Männer-Hauptklasse bis 70 Kilogramm den Sprung zu den nationalen Titelkämpfen. Beim „Heimspiel“ belegten die beiden in ihrer Klasse den dritten Platz, nachdem sie jeweils einen Kampf gewonnen hatten und danach gegeneinander gelost worden waren, aber als Trainingspartner auf dieses Duell verzichteten. 

Kiligkaridis bekam zudem die Auszeichnung für den „größten Kampfgeist des Abens“. Grote musste aus Krankheitsgründen auf einen Start verzichten. Dafür waren vom heimischen Verein der 14-jährige David Söhle und der 17-jährige Said Mohabbad Hashemi im Einsatz – beim Nachwuchs allerdings gibt es noch keine Deutschen Meisterschaften. Während Hashemi nach zwei Niederlagen eine Platzierung verpasste, siegte Söhle gegen seinen sieben Jahre älteren Gegner und schaffte es auf den ausgezeichneten zweiten Platz.

Shooto-MMA 2018

Insgesamt fanden im Kamikaze Gym 30 Kämpfe statt. Zu Gast waren Aktive aus Leipzig, Hamburg, Reutlingen und Limburg. Während MMA allgemein als brutal verrufen ist, legt der Lüdenscheider Organisator Panagiotis Makis Wert darauf, dass in Lüdenscheid „Shooto-MMA“ gekämpft wurde. Es ist eine japanische Form. „Wir sind im Amateurbereich. Bei uns werden mit Ausnahme der Endkämpfe alle Kämpfe mit Kopf- und Schienbeinschutz gekämpft, außerdem darf im Bodenkampf nicht geschlagen werden“, sagt Makis.

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