In Hombruch endet der Traum vom Aufstieg

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Niederlage in Hombruch: SGSH-II-Trainer Dirk Pfaffenbach.

Kreisgebiet - Die SG Schalksmühle-Halver II muss ihren Traum vom Verbandsliga-Aufstieg begraben: Während die Pfaffenbach-Sieben das Verfolgerduell der Handball-Landesliga bei Westfalia Hombruch mit 35:38 (17:16) verlor, konnte ihr Kreisrivale HSG Lüdenscheid keine Schützenhilfe leisten und unterlag bei Spitzenreiter TV Halingen mit 16:33 (9:13).

Unweit des Signal Iduna Parks, in dem zeitgleich das Topspiel der Fußball-Bundesliga stattfand, lieferten sich die Hombrucher und die SGSH-Reserve ein etwa bis zur 40. Minute ausgeglichenes Duell. Daran, dass die Gäste zwischenzeitlich sogar mit zwei Bällen führten, hatte Torwart Mareks Skabeikis keinen unbeträchtlichen Anteil.

Dann aber gelang es den Hombruchern, sich bis zur 44. Minute auf 27:23 abzusetzen; ein wesentlicher Grund dafür war, dass die Westfalia in der Deckung aggressiver zu Werke ging als die SGSH II, der danach zudem die Kräfte schwanden.

Die Dortmunder enteilten bis auf 30:25 (48.), und auch Schalksmühles offene Deckung in der Schlussphase vermochte das Blatt nicht mehr zu wenden. Zu allem Überfluss verloren die Gäste, die jetzt sechs Punkte Rückstand auf Halingen aufweisen, in den letzten Sekunden der Partie noch ihren besten Werfer Marcel Meisterjahn (acht Tore), der nach einer Abwehraktion die Rote Karte sah.

Ebenso unerfreulich verlief der Auswärtsauftritt der HSG Lüdenscheid in Halingen; beim Tabellenführer hatte sie ohne sechs verletzte oder erkrankte Stammspieler nichts zu bestellen.

Dabei hielten die Bergstädter bis zur Halinger 11:9-Führung nach 26 Minuten noch überraschend gut mit. In Durchgang zwei ging's dann jedoch schnell: Der Spitzenreiter drückte aufs Tempo und setzte sich in kurzer Zeit auf 17:10 (34.) ab. Das war die frühe Vorentscheidung in einem Spiel, in dem die HSG danach auch konditionell nicht mehr mithalten konnte und über 24:14 (48.) schließlich auch klar verlor.

Während Bichmann (12/1) und Ammelt (9) aus dem Halinger Team herausstachen, war Bölling mit vier Toren bester Lüdenscheider Schütze und war Torhüter Coordt, eine von zwei Leihgaben aus der 2. Mannschaft, noch ein Lichtblick.

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