SGSH verabschiedet sich vorerst aus dem Titelkampf

Niederlage in Spenge. Daniel Buff und die SGSH II.

SPENGE ▪ Titel in der Oberliga Westfalen und Aufstieg in die 3. Liga West sind seit Samstagabend für die SG Schalksmühle-Halver in weite Ferne gerückt. Im Verfolgerduell beim TuS Spenge unterlag das Grasediek-Team letztlich verdient 30:32 (13:14) und hat nun nach Pluspunkten sieben Zähler, nach Minuspunkten fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter VfL Gladbeck, der seine Pflichtaufgabe gegen Hahlen beim 36:25 locker löste.

In Spenge bot die SGSH eine ordentliche Leistung, doch das reichte nicht gegen eine topmotivierte Sieben der Gastgeber, die nach dem Sieg und dem Augustdorfer Fauxpas gegen den ASV Hamm II den zweiten Tabellenplatz erobert hat.

Zur Partie: Nach starkem Spenger Start (5:1, 10.) kämpfte sich die SGSH in die Partie, war beim 9:8 (19.) durch den starken Feldmann wieder im Spiel, glich beim 11:11 (26.) erstmals aus. Bei der Aufholjagd kam auch den zahlreichen Paraden von Damian Bungart entscheidende Bedeutung zu. Das 14:13 zur Pause ließ für den zweiten Durchgang alle Möglichkeiten.

Bis zum 20:19 (40.) blieb die Partie eng. Dann zogen die Spenger, die in ihrer Gesamtheit eine Spur hungriger auf den Sieg wirkten, angetrieben vom starken Ex-SGSH-Akteur Johannes Ebbinghaus (8/4) auf 25:21 davon (48.). Die SGSH steckte nicht auf, glich beim 27:27 (55.) aus, doch die erste Führung und Wende wollten nicht gelingen. In den letzten Minuten spielte es auch eine Rolle, dass die Halle wie ein Mann hinter dem Frensing-Team stand. Der starke Mylius (insgesamt sieben Tore) am Kreis und Reinsch legten ein 29:27 vor (56.). Nach Buffs Anschlusstor eine Schlüsselszene: Der SGSH-Kreisläufer und Spenges Keeper Sascha Grote gerieten aneinander, mussten beide auf die Strafbank. Der für Grote eingewechselte Tobias Linke entschärfte in der Folge drei schwere Bälle für die Gastgeber und ebnete so den Weg zum Sieg.

Bei der SGSH, deren Negativ-Serie am Samstag auf 2:8-Zähler in Folge angewachsen ist, überzeugten neben Christian Feldmann (11/3) und Damian Bungart vor allem Jan Stuhldreher (3) und Dennis Hermann (6). Valdis Gutmanis wirkte nach seiner Knieverletzung 50 Minuten lang mit, das Handicap seiner Verletzung merkte man ihm indes an. Er blieb ohne Tor.

Thomas Machatzke

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