Im dritten Heimspiel erneut gegen ein „Farmteam“

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Im dritten Heimspiel der noch jungen Saison bekommen es Maciej Dmytruszynski und die SG Schalksmühle-Halver am Samstag mit der 2. Mannschaft des VfL Gummersbach zu tun.

Halver - Der Saisonstart ist in Gestalt von 6:2 Punkten und Tabellenplatz drei gelungen, die weiteren Aussichten muten für die Drittliga-Handballer der SG Schalksmühle-Halver durchaus vielversprechend an. „Wir wollen unsere gute Ausgangssituation weiter verbessern“, gibt Trainer Mathias Grasediek nun auch als Devise für das kommende Heimspiel aus – wohl wissend, dass das mitnichten im Vorbeigehen gelingen wird.

Von Thomas Busch

Gegner der SGSH bei deren drittem Auftritt vor eigenem Publikum ist am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Mühlenstraße) mit dem VfL Gummersbach II nämlich erneut die Reserve eines Bundesligisten. „Und gegen solche Mannschaften zu spielen, ist immer schwierig“, weiß Grasediek und denkt dabei auch an das letzte Duell mit einem Erstliga-„Farmteam“. Das liegt gerade einmal zwei Wochen zurück, und beim 33:35 gegen die HSG Lemgo II kassierte die SGSH ihre bislang einzige Saisonniederlage.

Schwierig macht die Vergleiche mit solchen Zweitvertretungen immer zweierlei. „Man weiß da nie so richtig, was auf einen zukommt“, sagt der SGSH-Coach und spielt dabei auf mögliche Verstärkungen des Gegners durch Spieler aus dem Bundesliga-Kader an. Im konkreten Fall ist damit zwar wohl eher nicht zu rechnen – die VfL-„Erste“ ist zeitgleich in Erlangen im Einsatz –, am zweiten Charakteristikum solcher Teams ändert das aber nichts. Und das besteht darin, dass 2. Mannschaften wie jene aus Lemgo, Gummersbach und auch Minden handballerisch stets sehr gut ausgebildet sind.

Das spiegelt sich bei der VfL-Reserve unter anderem darin wider, „dass sie wenige technische Fehler macht und einen guten Gegenstoß spielt“, wie Mathias Grasediek erklärt, der seine eigene Mannschaft obendrein darauf eingestellt hat, dass sie es eventuell mit wechselnden Defensiv-Varianten der Gummersbacher zu tun bekommen wird: „Das kann eine massive 6:0-, aber auch eine 5:1- oder 4:2-Deckung sein.“

Apropos Abwehr: Mit dem, was die SGSH in den letzten beiden Spielen in der Hintermannschaft ablieferte, ist ihr Trainer nicht zufrieden. „Das war nicht so richtig gut“, denkt er an die Spiele gegen Lemgo II und in Duisburg zurück. Quintessenz: „Wir müssen versuchen, hinten wieder gefestigter zu stehen.“ Gelingt das, dürften es auch Mareks Skabeikis und Dominik Formella wieder etwas leichter zu haben, denn unter der zuletzt wackligen Abwehr hatten auch die Torhüter zu leiden.

Unverändert gut ist in diesen Tagen die personelle Situation bei der SG Schalksmühle-Halver. Zwar konnte Daniel Buff in dieser Woche beruflich bedingt nicht trainieren, Sorgen macht indes nur ein Akteur des 15-köpfigen Aufgebots. Florian Diehl plagt sich weiterhin mit einer Grippe herum, setzte auch am Montag und Dienstag mit dem Training aus. Tritt bis Samstag keine nachhaltige Besserung ein, dürfte er beim Unterfangen, die Punkte sieben und acht der noch jungen Saison einzufahren, nochmals geschont werden.

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