SGSH-Reserve bezwingt das Gästerumpfteam 

+
Mit sechs Treffern erfolgreichster Werfer der SGSH-Reserve gegen schwitten: Tempospezialist Sven Potberg.

Halver - Es war eine Aufgabe der undankbareren Sorte, aber die SG Schalksmühle-Halver II löste sie, wenn auch sehr mühsam. Gegen ein absolutes Rumpfteam des TV Schwitten setzte sich das Pfaffenbach-Team an der Halveraner Mühlenstraße 25:22 (12:11) durch.

Bei den Handballern aus dem Nordkreis hatte die Grippewelle für erkleckliche Lücken im Kader gesorgt. Acht Feldspieler, ein Torwart und ein Zeitnehmer waren nach Halver gekommen. Ein Verlegungswunsch war gescheitert, weil die Schwittener der SGSH keinen plausiblen Wochenende-Termin bis zum Saisonende hatten offerieren können. Tihomir Knez, Spielertrainer und bester TVS-Torschütze, zählte zu jenen Mendenern, die gar nicht mitgekommen waren. Ob krank oder ob der Lage frustriert - darüber durfte spekuliert werden.

Die SGSH-Reserve setzte gegen dieses Häuflein TVS-Aufrechter zunächst erfolgreich auf die Tempokarte (3:1, 6.). Doch der Anfangsschwung schlief bald ein, auch deshalb, weil die Gäste unheimlich lange Angriffe fuhren, die Referees Wulf/Maurer dies über die normale Schmerzgrenze hinaus tolerierten. Jedenfalls fanden die Gäste so mit zunehmender Dauer immer mehr Gefallen am Treiben auf dem Parkett.

 Die SGSH-Defensive dagegen leistete zu viele kleine Schläfchen und Halbherzigkeiten. So war der zeitweilige Drei-Tore-Vorsprung (7:4, 9:6, 11:8) bis zur Pause wieder dahin. Bezeichnend, dass dem TVS mit einem direkten Freiwurf per Bogenlampe das Anschlusstor zum 12:11 gelang.

Nach dem Wechsel drehten die Gäste - lautstark angefeuert von einer gut gelaunten Schmallenberger Kreisliga-Mannschaft - die Partie trotz einiger toller Skabeikis-Paraden. Beim 15:16 (41.) und 16:17 (43.) durch den starken Poth lag auf einmal Schwitten vorne. Doch der hohe Favorit steigerte sich noch einmal.

 Die Abwehrmitte wurde stabiler, vorne setzte nun der für den gesperrten Meisterjahn angereiste Pascal Pfaffenbach Akzente und traf nach dem 20:19 dreimal in Serie zum 23:20 (55.). Das war es - beim Gast waren die Kräfte dahin, zu einer erneuten Wende reichte es nicht mehr.

Die erfolgreichesten Werfer bei den Gastgebern waren die drei P mit Potberg (6), Pottkämper (5/4) und Pfaffenbach (4), bei Schwitten Poth (8) und Koerdt (6).

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare