Jugendhandball

Zum Pfingstfest nach Extertal

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Mit der A-Jugend der SGSH Juniors zum Pfingstfest nach Extertal: Rick Hofmann.

Schalksmühle - Die Aufstiegsrunden beim Handball-Nachwuchs haben auch nach der Strukturreform und dem Wegfall der Bezirke in Westfalen nichts von ihrer Kompliziertheit verloren. Und so haben die A-Junioren der SGSH Juniors zwar mit dem zweiten Platz beim Heimturnier in der Aufstiegsrundenphase „2c“ praktisch die Fahrkarte für die Verbandsliga gelöst am Sonntag. Das entbindet sie aber nicht, am Pfingstwochenende noch einmal zwei Tage lang ein weiteres Aufstiegsrundenturnier (Phase 3c) zu spielen – und zwar in Extertal...

Der TuS Bösingfeld begrüßt am Samstag und Sonntag in Extertal die SGSH Juniors, aber auch den HSC Haltern-Sythen, die HSG Herdecke/Ende, den TuS Müssen/Billinghausen und die TG RE Schwelm. Zwei weitere Turniere mit jeweils sechs Mannschaften finden in Minden und in Ibbenbüren statt.

Der Sinn und Zweck der Runde ist es, eine Rangfolge dieser 18 Teams auszuspielen. Wofür? Diese Frage ist sehr berechtigt. Es gibt in Westfalen fünf Bewerber für Bundesliga-Plätze (Nettelstedt, Hagen, Menden, Senden und Herne), die mangels genügend Teilnehmern vom Mittel- und Niederrhein allesamt an der Bundesliga-Qualifikation auf Westdeutscher Ebene teilnehmen dürfen. Sieben Mannschaften spielen dort, vier erhalten einen Bundesliga-Platz. Zwei weitere spielen auf bundesdeutscher Ebene eine Qualifikation um weitere freie Plätze. Das bedeutet, dass von den fünf Westfalen im schlechtesten Verlauf drei in der Bundesliga-Qualifikation scheitern könnten. Wahrscheinlich ist es eher, dass es drei bis vier Teams schaffen werden.

Zurück zur Qualiphase „3c“: Im schlechtesten Fall, also bei nur zwei Westfalen-Aufsteigern zur Bundesliga, stehen 17 Plätze für die 18 Mannschaften zur Verfügung. Ein Team müsste ausgesiebt werden. Anschlussfrage: Wenn es am Wochenende drei Letzte in den Runden „3c“ gibt, welcher wäre dieser eine Verein, der noch scheitern würde? Nun gut, die Frage wird sich kaum stellen, eher schon dürfte es dazu kommen, dass bei vier Westfalen-Aufsteigern zur Bundesliga noch ein Team der Aufstiegsphase „4c“ in die Verbandsliga aufsteigt. In der Phase „4c“ spielen die sechs Teams ein Turnier, die zuletzt am schlechtesten abschnitten.

Sei’s drum: Mark Dragunski und seine Jungs dürfen sich Pfingsten nach Extertal begeben. Für die übrigen Juniors-Teams geht es erst danach weiter. Die B-Junioren von Maciej Dmytruszynski haben sich als Zweiter der Kreisqualifikation für die Oberliga-Aufstiegsrunde auf Verbandsebene (2./3. Juni) qualifiziert und noch alle Chancen. Die Verbandsliga haben sie bereits sicher. Die C-Junioren von Michael Feldmann sind sieglos gerade noch als Vierter der Kreisqualifikation in die Aufstiegsrunde im Verband gerutscht, in der es um vakante Plätze in den Oberliga-Vorrunden gehen wird. Auch diese werden in Turnierform ausgespielt. Ebenso ist die weibliche C-Jugend der Juniors auch noch in Aufstiegsturnieren auf Verbandsebene zu den Oberliga-Vorrunden (C-Jugend männlich und weibliche: Turniere am 9./10. Juni) gefordert.

Abgeschlossen ist die Aufstiegsrunde nur für die weibliche A-Jugend: Nach zwei Turnieren mit sieben Niederlagen und einem Unentschieden spielen die Mädchen aus Halver und Schalksmühle in der nächsten Saison in der Kreisliga.

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