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SGSH: A-Jugend mit zweiter Chance, weil der Rivale schon auf dem Heimweg ist

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Von: Thomas Machatzke

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Trainerbild Dragunski am Rande
Fieberte daheim mit seinen Schützlingen mit: Trainer Mark Dragunski. © Thomas Machatzke

Die A-Jugend der SGSH Dragons hat in Greven den direkten Einzug in die Verbandsliga verpasst. Aber sie hat noch eine weitere Chance.

Greven – Kurioser Turniertag für die A-Jugend der SGSH Dragons in der Aufstiegsrunde des HV Westfalen zur Verbandsliga: Beim Turnier in Greven hätte ein Tor mehr am Ende den Aufstieg bedeutet, ein Tor weniger den Verbleib auf Kreisebene. Doch das Resultat, das zustande kam, war genau jenes, das den Schützlingen von Mark Dragunski und Michael Feldmann noch eine zweite Chance einräumt.

Ohne Keeper Krenn, Draganis (beide verletzt) und Sterchele (krank), zudem ohne Mark Dragunski (Corona) auf der Bank reiste nur ein kleiner Kader ins Münsterland – Keeper Moritz Reichwald zudem zunächst in die falsche Sporthalles, sodass im ersten Turnier gegen den Aplerbecker SC Dortmund Spieler Till Hübner das Tor hüten musste. Hübner parierte 13 Bälle, die SGSH siegte 16:14, der Auftakt war gelungen.

Im zweiten Turnierspiel gegen Haltern lag die SGSH bereits 7:14 hinten, kämpfte dann jedoch vorbildlich und gewann auch diese Partie noch 18:16. Damit stand das Tor zur Verbandsliga weit offen, allerdings wartete noch das Spiel gegen Gastgeber HF Reckefeld.

Zweite Chance, weil der Rivale schon auf dem Heimweg ist

Die Grevener hatten ihrerseits gegen Haltern 18:20 verloren. Da Aplerbeck alle Spiel abgab, war klar: Würde Reckefeld gegen die SGSH siegen, dann musste ein Dreier-Vergleich um die ersten drei Plätze hinzugezogen werden. So kam es. Die Gastgeber zwangen die SGSH 20:18 in die Knie.

Damit hatten Haltern, Reckefeld und die SGSH allesamt 4:2 Punkte, im Dreiervergleich allesamt 2:2 Zähler. Und: Jedes Team hatte ein Spiel mit zwei Toren Vorsprung gewonnen und eines mit zwei Toren Vorsprung verloren. Alles gleichauf. So entschied über den Aufstieg die Zahl der meisten geworfenen Tore im Dreiervergleich – hier hatte Reckefeld (38:38) die Nase vorn. Dahinter wiesen die SGSH und Haltern beide 36:36 Tore im Dreier-Vergleich auf.

Am nächsten Wochenende nach Ostwestfalen

Es war der Moment, in dem es kurios wurde: Nun hätte es ein Siebenmeterwerfen um Rang zwei geben müssen zwischen der SGSH und Haltern. Der HSC indes war bereits abgereist. So wurde die SGSH zum Turnerzweiten erklärt. Die Halterner müssen in der Kreisliga antreten. Für die SGSH geht es am nächsten Wochenende mit einem weiteren Viererturnier weiter. Ausrichter ist die JSG Steinhagen/Brockhagen. Der TV Isselhorst und die JSG Hille-Hartum sind die beiden anderen Gegner. TM

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