Handball, 3. Liga

SGSH in Zwölfer-Staffel eingeteilt: Zweimal geht es nach Nordhessen

Handballer im Zweikampf
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Zweimal nach Nordhessen: Die SGSH (hier Brian Gipperich) trifft auch in der neuen Spielzeit auf das Team aus Gensungen und Felsberg, gegen das es in der vergangenen Saison in Halver in die Corona-Kurzsaison gestartet ist.

Derbys gegen Volmetal und Menden, sieben Auswärtsspiel am Mittel- und Niederrhein und zwei in Nordhessen: So sieht die Saison für die SGSH Dragons aus.

Schalksmühle – Die Staffeln stehen, das Spielsystem bis zur Ermittlung der Auf- und Absteiger auch, nur der Rahmentermin muss noch bis zum Wochenende warten: Beim digitalen Staffeltag der 3. Liga der Männer am Mittwoch präsentierte Andreas Tiemann, Vorsitzender DHB-Spielkommission für die 3. Liga, ein sehr detailliertes Gesamtkonzept.

Die SGSH Dragons spielen in der neuen Saison in der Staffel D, einer Zwölfer-Staffel. Wie im Vorfeld erwartet, gibt es neun Gegner aus Nordrhein-Westfalen – neben dem TuS Volmetal und den Mendener Wölfen allesamt Vereine aus den Verbänden Niederrhein und Mittelrhein. Dazu kommen – anders als erwartet – nun zwei Mannschaften aus Nordhessen.

Sowohl gegen den ESV Gensungen/Felsberg als auch gegen den GSV Eintracht Baunatal hat die SGSH in der Vergangenheit bereits erste Spielerfahrungen gemacht. Klar ist damit jedenfalls, dass im normalen Saisonverlauf 22 Spiele auf die SGSH warten. Diese sollen bis zum 13. März über die Bühne gegangen sein. Die übrigen NRW-Teams – Hamm II, Ahlen und alle Ostwestfalen – spielen in der Staffel B mit fünf Mannschaften aus Niedersachsen.

SGSH in Zwölfer-Staffel eingeteilt: Zweimal geht es nach Nordhessen

Ab dem 27. März finden dann die drei weiterführenden Runden statt: Aus den sieben Staffeln (fünf Zwölfer-Staffeln und zwei Elfer-Staffeln) dürfen jeweils der Erst- und Zweitplatzierte an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teilnehmen. Für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde muss ein Lizenzantrag für die 2. Bundesliga gestellt werden.

Die 14 Mannschaften in der Aufstiegsrunde spielen in zwei Siebener-Gruppen eine einfache Runde aus. Danach gibt es am 22. und 29. Mai zwei „Finals“ mit Hin- und Rückspiel um die beiden zur Verfügung stehenden Aufstiegsplätze zur 2. Bundesliga.

Zwei Aufsteiger und 26 Absteiger

An der Abstiegsrunde nehmen alle Mannschaften teil, die in der normalen Runde in ihren Staffel Platz sieben bis zwölf einnehmen. Durch den vermehrten Abstieg aus der 2. Bundesliga (drei Absteiger) und das Bemühen der Rückführung der Drittliga-Ebene von 82 auf 70 Mannschaften wird es 26 Absteiger geben.

Das bedeutet: In den sieben Gruppen (fünf Gruppen à sechs Mannschaften, zwei Gruppen à fünf Mannschaften) werden nur die Gruppenersten und -zweiten den Klassenerhalt feiern. Alle anderen Teams dieser Runden steigen ab. Auch die Abstiegsrunde, in der die Gruppen mit Teilnehmern aus verschiedenen Staffeln gemischt werden und damit weite Fahrten warten, beginnt am 27. März und soll bis Ende Mai abgeschlossen sein.

Ligapokal als dritte Spielrunde im Angebot

Wer nicht an der Aufstiegs- und nicht an der Abstiegsrunde teilnimmt, für den bleibt in diesem Zeitraum der Ligapokal, bei dem auch 2. Mannschaften startberechtigt sind. Es ist die Spielrunde, in der es sportlich nicht mehr um so viel gehen wird.

Staffel B: Ahlener SG, ASV Hamm II, TSV GWD Minden II, TuS Spenge, TSG Altenhagen-Heepen, Team HandbALL Lippe II, LIT 1912 II (Nordhemmern), OHV Aurich, Wilhelmshavener HV, ATSV Habenhausen, TV Cloppenburg, TV Bissendorf-Holte

Staffel D: Bergische Panther, HSG Krefeld, Leichlinger TV, Longericher SC, TuS Opladen, VfL Gummersbach II, SG Menden Sauerland Wölfe, SGSH Dragons, TuS Volmetal, TuSEM Essen II, ESG Gensungen/Felsberg, Eintracht Baunatal

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