Handball

Anknüpfen an die Leistung von Schwelm

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Soll als sicherer Siebenmeterschütze und Tempogegenstoß-Spezialist ein Schlüssel zum Erfolg sein: SGSH-Linksaussen Kevin Plate.

Schalksmühle - Um zwei wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib, kämpft die zweite Mannschaft der SGSH Dragons. Am Sonntag ist die Dragunski-Sieben Gast des TuS Hattingen.

„Als ich die Nachricht vom Unentschieden in Schwelm bekommen habe, habe ich mich riesig gefreut. Das war der einzige Lichtblick des Wochenendes.“ Mark Dragunski, Trainer der beiden SGSH-Leistungsmannschaften, weilte am vergangenen Sonntag bekanntlich in Aurich, als „seine“ Verbandsliga-Reserve mit einem 28:28-Remis beim Tabellendritten TG RE Schwelm überraschte. Ein Bonuspunkt im Abstiegskampf, dem die Dragons weitere Zähler folgen lassen wollen. Am besten schon am Sonntag, wenn die Reise zum TuS Hattingen geht (17.30 Uhr, Kreissporthalle Hattingen). 

„Die Mannschaft hat wieder bewiesen, zu welchen Leistungen sie in der Lage ist, wenn der Druck nicht da ist“, ordnet Dragunski den Punktgewinn von Schwelm, der um ein Haar sogar ein Sieg geworden wäre, realistisch ein. Allerdings will und darf sich im Lager der Dragons niemand darauf verlassen, dass periodische Leistungsspitzen ausreichen, um die Liga zu halten. Klar scheint inzwischen zu sein, dass der personell arg gerupfte RSVE Siegen den Sturz in die Landesliga kaum noch wird vermeiden können. Zwei Pluspunkte aus einer kompletten Halbserie – das ist für den Liga-Verbleib zu wenig. Viel zu wenig. Bleibt voraussichtlich ein weiterer Abstiegsplatz. Ahlen, Riemke und die Dragons sind aktuell akut gefährdet, bei einer anhaltenden Negativserie könnte es aber auch noch für SuS Oberaden, den OSC Dortmund oder die PSV Recklinghausen wackelig werden. Der Sonntags-Gegner TuS Hattingen hat mit derlei Rechenspielchen höchstwahrscheinlich nichts mehr zu tun. Als Tabellensechster mit ausgeglichenem Punktekonto blickt die Mannschaft von Trainer-Routinier Uli Schwartz einer vergleichsweise entspannten Rückrunde entgegen. Mit einem 32:29-Sieg über SuS Oberaden beendete der TuS just in der Vorwoche eine Serie von vier sieglosen Spielen. 

Im Lager der SGSH hat man das registriert, schaut aber vor allem auf sich selbst. Und auf eine weiterhin nicht perfekte Personallage. Christopher Börner fällt mit einer Zerrung erneut aus, Max Kahler und Nico Jannack sind zumindest fraglich. Theoretisch böte sich für Mark Dragunski die Option, die Drittliga-Rekonvaleszenten Dominik Spannekrebs und Cedric Geitmann einzusetzen. „Wenn überhaupt, dann entscheiden wir das kurzfristig“, gibt sich der Coach in dieser Hinsicht zurückhaltend.

SGSH Dragons II: Kämmerer, L. Jannack – Wallmann, Walter, N. Jannack (?), Pfaffenbach, Wiggershaus, Plate, Müller, Ludwig, Broscheit, Bräucker, Schnepper

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