Handball, Verbandsliga

Aus „gut“ soll „sehr gut“ werden

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In Ermangelung von Linkshändern für den rechten Rückraum „umgeschult“: Malte Müller von der SGSH-Reserve.

Schalksmühle – Die Saison in der Handball-Verbandsliga, sie ist noch jung, doch eine Auffälligkeit offenbarten die SGSH Dragons bereits. In jeder bislang absolvierten Partie – also daheim gegen den TuS Hattingen (26:22) und auch auswärts als Gast der PSV Recklinghausen (22:22) – leistete sich die Dragunski-Sieben eine nicht unerhebliche, durchaus gefährliche Schwächephase.

„Diese zehn Minuten müssen wir ganz schnell in den Griff bekommen“, sagt Mark Dragunski vor dem heutigen Heimspiel gegen den RSVE Siegen (20.15 Uhr, Sporthalle Löh). Gleichwohl weiß der erfahrene Ex-Nationalspieler um die Gründe. „Uns fehlen da ein Stück weit die Körner“, so Dragunski, „wir sind körperlich halt nicht so stark und müssen in der Abwehr immer brutal rausgehen. Das geht an die Substanz.“ Gegenmittel soll schon heute eine noch vorausschauendere Belastungssteuerung während des Spiels sein. Sprich: Jeder Akteur bekommt frühzeitig seine Pausen, um in der „Crunchtime“ fit zu sein.

In der Summe aber, und daraus macht Mark Dragunski keinen Hehl, kann man mit dem 3:1-Punkte-Start der Reserve im SGSH-Lager aller-bestens leben. Zumal heute Abend der nächste gewiss nicht unbezwingbare Gegner wartet. Der RSVE Siegen hat im Vorfeld der Saison deutlich an Substanz verloren, gegen SuS Oberaden zum Auftakt zwar 33:27 gewonnen, dann aber gegen den von der SGSH bezwungenen TuS Hattingen ebenso deutlich verloren (25:32).

„Das ist jene Kategorie von Gegnern, gegen die etwas gehen kann“, sagt Dragunski, der aufgrund des parallel stattfindenden Drittliga-Spiels der Dragons in Hagen nicht auf der Bank der Reserve sitzen kann. Maciej Dmytruszynski und Michael Feldmann werden erneut das Coaching übernehmen und sich speziell mit Blick auf die Defensive auf mangelnde Alternativen einstellen müssen.

Denn: Sowohl Steffen Prior als auch Cedric Geitmann stehen im Drittliga-Aufgebot, möglicherweise wird auch Luca Jannack mit in die Krollmann-Arena fahren, statt am Löh das Tor der SGSH II zu hüten. Ansonsten steht dasselbe Aufgebot wie in der Vorwoche zur Verfügung – bereit, aus einem guten Saisonstart einen sehr guten zu machen. SGSH II: Kämmerer, L. Jannack (?) – Schnepper, Wallmann, Walter, Krause, Pfaffenbach, Wiggershaus, Plate, Müller, Ludwig, Broscheit, Börner, N. Jannack

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