Handball-Verbandsliga

Absteiger behält am Löh kühlen Kopf

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Mit Zug zum Tor: DRagons-Youngster Christopher Börner.  

Schalksmühle – Missglückter Start ins Handball-Jahr 2020 für die Verbandsliga-Reserve der SGSH Dragons: Gegen Oberliga-Absteiger SuS Oberaden zog die Dragunski-Sieben am Freitag 25:28 (12:12) den Kürzeren und bleibt vorerst in unmittelbarer Reichweite der Abstiegsplätze.

Ein Stück weit merkte man beiden Kontrahenten beim Start in die Partie die gerade erst beendete Weihnachtspause an. Nach einem raschen 1:1 wurde zunächst erfolglos an der Feinjustierung im Abschluss gearbeitet, während beide Keeper – vor allem Luca Jannack im SGSH-Tor – sofort im Match waren.

So entwickelte sich eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe, in der Oberaden Vorteile beim Tempospiel hatte, sich im aufgebauten Angriff gegen die kompakte Dragons-Abwehr aber schwer tat. Auf der Gegenseite war „Geduld“ die Tugend des Abends – eine zunächst zu selten in die Waagschale geworfene. Wenn es die Dragons schafften, bis ans Zeitspiel heran Druck aufzubauen, ergaben sich häufig Lücken für den abermals starken Kreisläufer Wiggershaus oder die Außen, voreilige Abschlüsse indes spielten Oberadens schnellem Wagner in die Karten. Das 12:12 zur Pause spiegelte den Spielverlauf korrekt wider, und auch nach Wiederanpfiff blieb es umkämpft.

Bei der SGSH führte mittlerweile Youngster Max Kahler Regie – und machte das richtig gut. Bitter hingegen, dass Justin Wiggershaus nach Griff in den Wurfarm von Nico Wagner nach 35 Minuten „Rot“ sah – eine harte, aber vertretbare Entscheidung.

So steuerte die mittlerweile intensive Auseinandersetzung über 17:17 und 19:19 auf die „Crunchtime“ zu. Beim 19:21 (45.) hatte Oberaden erstmals wieder eine Spur deutlicher die Nase vorne, die SGSH spielte nach einer überzogenen Zeitstrafe gegen Nico Jannack zudem in Unterzahl. Diese Phase überstanden die Gastgeber, verkürzten durch Kahlers „Strahl“ in den Knick wieder. Aber: Die Kompaktheit der Dragons-Abwehr aus Durchgang eins, sie war ohne Justin Wiggerhaus dahin.

Mark Dragunski ging nun „All In“, spielte dreifache Manndeckung. Den kühleren Kopf aber behielt der Gast. Nach Kreutzers Gegenstoß zum 21:25 (54.) hatte die Partie ihre Richtung, näher als bis auf 25:26 kamen die Gastgeber nicht mehr heran.

SGSH II: Kämmerer, L. Jannack – Schnepper (3), Wallmann (2), Walter (1), N. Jannack (1), Kahler (6), Pfaffenbach, Wiggershaus (4), Plate (3/1), Müller (3), Ludwig, Broscheit, Börner (2)

SuS: Schäfer, Makus (1) – Lauber (9/5), Hajduk (3), Noe (1), Herold (2), Stock (1), Schuchtmann (1), Kreutzer (2), Roth, Schichler, Holtmann (1), Rodefeld (1), Wagner (6)

Schiedsrichter:  Hartmann/Kockskämper (Dortmund)

Zeitstrafen:  SGSH II 4 plus Rote Karte gegen Wiggershaus wegen groben Foulspiels (35.), SuS 3

Zuschauer: 80

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