Handball

Das dicke Brett vom Dom

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Einsatz sehr fraglich: Ante Vukas hat sich im Heimspiel gegen Aurich den Finger ausgekugelt. Ob der Kapselriss ihn am Samstagabend gegen Longerich zu einer Pause zwingt, ist noch nicht sicher. Wahrscheinlich aber ist es schon.

Halver – Die nächste Premiere: Eine Woche nach dem ersten Spiel ohne Stefan Neff auf der Trainerbank präsentiert der Handball-Drittligist SGSH Dragons am Samstag im Heimspiel gegen den Longericher SC (19.30 Uhr, Mühlenstraße) erstmals sein neues Trainertrio, das sich bis zum Saisonende die Aufgaben teilen soll.

Mark Dragunski wird erstmals das Coaching übernehmen und Hans-Peter Müller und Matthias Reckzeh bei der Arbeit unterstützen. Mit Blick auf die bevorstehende Aufgabe sind sich Dragunski und Müller einig. „Das wird ein ganz dickes Brett, was wir bohren müssen“, sagt Dragunski, „aber ich sehe uns trotzdem in der Favoritenrolle.“ Müller sieht es ähnlich: „Die Longericher habe ich schon vor Saisonbeginn definitiv in der Spitzengruppe erwartet. Das ist eine richtig gute Mannschaft“, sagt der Trainerfuchs, „aber zu Hause sehe ich uns da auch vorne, wenn es uns gelingt, eine starke Abwehr zu stellen und daraus unser Tempospiel aufzuziehen.“

Eine echte Abwehrmannschaft ist derweil auch der Gast aus Köln: Mit Johnen und Wolf hat die 6:0-Abwehr noch einmal eine ganz andere Qualität als in der Vorsaison. Dahinter hat Keeper-Rückkehrer Inzenhofer bisher ganz starke Leistungen gezeigt. Mit 96 Gegentoren stellt der LSC eine von vier Abwehrreihen, die unter einem 25-Gegentore-Schnitt liegt. Die anderen drei Teams sind Hagen, Wilhelmshaven und die Dragons. Für die SGSH-Offensive wartet damit definitiv die größte Herausforderung im bisherigen Saisonverlauf.

Spannekrebs fehlt definitiv, Hoffnung bei Bleckmann

Aber auch die Abwehr wird gefordert sein, denn mit dem Ex-Ferndorfer Johnen ist das Kreisläuferspiel noch einmal aufgewertet worden. Dazu hat das Trainertrio Andreas Klisch/Christian Born/Felix Janssen im Rückraum viele Alternativen (Hartmann, Koenen, Schulz, Schlösser, Dahlke, Zerwas). „Die Möglichkeiten, die wir gehofft hatten, dass wir sie haben würden, hat der Longericher SC im Moment“, sagt Müller, „im linken Rückraum können da im Moment vier verschiedene Spieler auftauchen. Das hätten wir auch gerne.“

Bei den Dragons dagegen fällt Dominik Spannekrebs definitiv weiter aus, bei David Bleckmann hofft Müller noch darauf, dass es grünes Licht für einen Einsatz gibt. Alexandre Brüning wird nach seiner Halsentzündung auf jeden Fall zurückkehren in den Kader. Und dann ist da noch die Personalie Ante Vukas. „Ob das mit einem Tape-Verband zu lösen ist, müssen Ante und die Physio-Abteilung entscheiden“, sagt Müller. Der kroatische Keeper hatte sich im Spiel gegen Aurich den Finger ausgekugelt und einen Kapselriss zugezogen. „Auf jeden Fall wollen wir da überhaupt kein Risiko eingehen“, sagt Müller, „im Zweifel werden wir lieber für ein Spiel auf Ante verzichten als ihn sechs Wochen nicht dabei zu haben.“

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