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SGSH Dragons: 17 Absteiger in fünf Drittliga-Staffeln in der Saison 22/23

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Von: Thomas Machatzke

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Handballer Jan König im Zweikampf
Jan König und die SGSH müssen sich in der neuen Saison in der Staffel West auf vier Absteiger einstellen. © Machatzke, Thomas

Ein Schritt zurück in Richtung Normalität soll die neue Spielzeit der Handballer in der 3. Liga des Deutschen Handball-Bundes sein. Nach dem vermehrten Abstieg, mit dem im Männerbereich das Grundpersonal dieser Spielebene reduziert worden ist, gehen in der neuen Saison nur noch 68 Teams in fünf Staffeln auf Punktejagd. In der Spielzeit 21/22 waren es noch 82 Mannschaften in sieben Spielstaffeln.

Schalksmühle – Am Dienstag trafen sich die Vertreter der 68 Mannschaften zum digitalen Staffeltag. Für die SGSH Dragons nahmen Torsten Tweer (1. Vorsitzender), Manager Mathias Perey und der neue Sportliche Leiter Mark Dragunski an der Runde mit Spielleiter Andreas Tiemann teil. Der hatte klare Vorgaben mitgebracht für die am 3./4. September beginnende Spielzeit.

Die Aufstiegsfrage wird auch in der Saison 22/23 wie zuletzt in einer Aufstiegsrunde entschieden. Aus den fünf Staffeln Nord, Ost, West, Süd-West und Süd qualifizieren sich nur jeweils der Erste und Zweite für diese Aufstiegsrunde. Selbst wenn einen dieser Plätze zum Beispiel eine Bundesliga-Reserve oder aber eine nicht-aufstiegswillige Mannschaft belegt, so soll es in der neuen Saison keine Nachrückermöglichkeit für den Tabellendrittel einer Staffel gehen. Für diese Fälle wird die Runde von zehn Mannschaften in der Sollstärke abgespeckt.

Mit 17 Absteigern sind wieder mehr als üblich vorgesehen – so will Spielleiter Andreas Tiemann zur Saison 23/24 wieder von 68 Teams zur 64er-Sollstärke zurück. Konkret bedeutet dies für die Saison: In jeder Staffel steigen die Teams auf Rang zwölf, 13 und 14 sicher ab. Die fünf Tabellenelften spielen eine Relegation, in der sich eine Mannschaft rettet. In den 14er-Staffeln (u.a. die SGSH-Staffel West) steigen damit sicher drei Teams ab, in den 13er-Staffeln zwei Mannschaften – wobei das Gros der Tabellenelften am Ende auch den Weg nach unten antreten muss.

Gespräch mit Mark Schmetz in der nächsten Woche

In der Corona-Thematik hält der DHB daran fest, dass Spiele verlegt werden können, wenn eine Mannschaft sechs Infizierte nachweisen kann. Darüberhinaus will der DHB die weitere Entwicklung abwarten und seine Corona-Vorgaben entsprechend anpassen.

Die Rahmenbedingungen für die Saison kennt die SGSH seit Dienstagabend. Nun geht es darum, die Trainerfrage zu klären. Cheftrainer Mark Schmetz hat dem Vorstand inzwischen seine Bedingungen für ein Weitermachen mitgeteilt. Der SGSH-Vorstand hat Schmetz für ein weiteres Gespräch in der nächsten Woche Gesprächstermine angeboten. Ein gemeinsamer Termin stand aber bis zum Dienstagabend noch nicht fest. Mark Dragunski hofft gleichwohl, dass die SGSH in dieser Frage bald „einen Deckel draufmachen“ kann.

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