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Der Schlüssel liegt für die SGSH Dragons in der Abwehr

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Von: Thomas Machatzke

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Sieg gegen LIT 1912 II Jan König und die SGSH Dragons
Nach dem Sieg gegen LIT 1912 II wollen Jan König und die SGSH Dragons im zweiten Heimspiel in Folge möglichst nachlegen. © Popovici, Cornelius

Es ist das zweite Heimspiel in Folge für den Handball-Drittligisten SGSH Dragons – und der hat nach dem ersten Saisonsieg vom Samstag gegen LIT 1912 II (24:16) richtig Lust auf die nächste Herausforderung. Am Samstag ab 19.30 Uhr ist der TuS 82 Opladen zu Gast in der Sporthalle an der Halveraner Mühlenstraße.

Halver - Jene Mannschaft also, die sich in der vergangenen Saison bis kurz vor Saisonende mit den SGSH Dragons um Platz zwei gestritten hat und der SGSH am Ende auf dem Weg in die Aufstiegsrunde den Vortritt lassen musste.

In Leverkusen war man derweil darüber nicht enttäuscht, eher schon feierte der TuS ausgelassen sein bestes Saisonabschneiden in der Drittklassigkeit. Keine Frage – in Opladen ist in den vergangenen Jahren etwas gewachsen. Während der Nachbarstandort Leichlingen von der Drittliga-Karte verschwunden ist, hat Fabrice Voigt als Trainer-Architekt in direkter Nachbarschaft direkt einen neuen aufgebaut.

„Eine richtig gute Mannschaft, vor allem sehr eingespielt“, charakterisiert SGSH-Chefcoach Maciej Dmytruszynski den Gegner, „sie haben in dieser Saison noch kein Spiel verloren. Das sagt viel aus.“ Die SGSH hat den „neuen“ TuS beim Maletzki-Cup in Ratingen erleben dürfen. Im Finale gab’s eine 20:36-Niederlage, allerdings ohne Diehl, Gipperich und die Nachverpflichteten. „Dieses Spiel ist ein Muster ohne Wert gewesen“, sagt der SGSH-Coach.

Die Jungs haben gegen LIT gesehen, dass es geht. Das macht Mut. Sie dürfen nun aber nicht zufrieden sein damit, sondern müssen mit genauso viel Begeisterung weitermachen.

SGSH-Trainer Maciej Dmytruszynski

Gleichwohl weiß er, dass die Trauben am Samstag noch ein bisschen höher hängen dürften als zuletzt gegen die Reserve aus Nettelstedt und Nordhemmern. Bei den beiden jüngsten Remispartien in Nettelstedt und gegen Spenge haben Meurer, Boelken & Co jeweils 30 Tore geworfen, gegen Augustdorf (35:28) sogar noch mehr. „Auf die Abwehr wird es ankommen“, sagt Trainer Maciej Dmytruszynski mit Blick auf diese Trefferquoten, „nur mit einer guten Abwehr und einer guten Torwartleistung können wir Spiele gewinnen. Ob das wieder die 3:2:1-Abwehr ist, die zuletzt gegen LIT so gut geklappt hat, oder die 6:0-Abwehr, das hängt auch davon ab, wer zur Verfügung steht.“

Klar ist: Bogdan Criciotoiu (Muskelfaserriss) wird weiter fehlen, Jonas Molz und Hendrik Halfmann (beide krank) haben beide bis zum Dienstag noch nicht trainiert. Der Cut von Denyz Nikulichev aus dem Freitagtraining ist mit fünf Stichen genäht worden – Training mit Körperkontakt hat es auch für den jungen Ukrainer noch nicht wieder gegeben.

Gut möglich also, dass wieder der Kader des Sieges gegen LIT die Dinge richten muss. „Wir machen einen Matchplan, und dann muss jeder seinen Part umsetzen“, sagt Maciej Dmytruszynski, „die Jungs haben gegen LIT gesehen, dass es geht. Das macht Mut. Sie dürfen nun aber nicht zufrieden sein damit, sondern müssen mit genauso viel Begeisterung weitermachen.“ Dann – davon ist Dmytruszynski überzeugt – ist sein Team auch gegen Opladen nicht chancenlos. SGSH-Manager Mathias Perey sieht’s ähnlich, formuliert es aber nach dem ersten Erfolgserlebnis aber nicht so sehr aufs nächste Spiel gerichtet. „Unsere Zeit wird noch kommen“, sagt Perey nach den Eindrücken des Samstags. Vielleicht schon am Samstag gegen Opladen? Man wird es sehen…

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