Handball-Verbandsliga

Derby, Abstiegskampf, Anspannung

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Dragons-Leistungsträger Malte Müller versucht, eine ähnliche Torquote an den Tag zu legen wie vergangene Woche in Recklinghausen (sechs Treffer).

Kreisgebiet –  Am Samstag empfangen die SGSH Dragons II in der Sporthalle Löh die HSV Plettenberg/Werdohl zur Abstiegsbegegnung in der Handball-Verbandsliga.

„Die Woche vor dem Spiel in Recklinghausen war geprägt von Verletzungen. In dieser Trainingswoche sind alle Mann an Bord, die personelle Lage hat sich deutlich entspannt. Wir gehen zuversichtlich in die Begegnung“, gibt sich der Übungsleiter Dragunski vor dem „Vier-Punkte-Spiel“ zuversichtlich. Der Fokus in den Trainingseinheiten lag im Offensivbereich. In der Defensive zeigte sich die Dragunski-Sieben auch in Recklinghausen auf einem ordentlichen Niveau, beim Abschluss konnte einzig der drittliga-erfahrene Malte Müller mit sechs Treffern überzeugen.

Dragons mit viel Respekt

„Durch gute Abschlussaktionen sammeln die Jungs auch wieder mehr Selbstvertrauen. Vergangene Woche gingen auch viele Würfe an den Pfosten und wir haben den Torhüter regelrecht warmgeworfen. Das zieht so eine junge Truppe zusätzlich runter", erklärt Dragunski. Für mehr Erfahrung und Qualität sorgen der aus dem Kreisligateam zurückbeorderte Alexander Trimpop sowie der polnische Ex-Nationalspieler Maciej Dmytruszynski, zudem feierte Rückraumakteur Benedikt Walter letzte Woche sein Comeback und hat nun weitere Trainingseinheiten in den Beinen. Dennoch weiß Dragunski, dass die Begegnung gegen den Tabellen-13. keine leichte Aufgabe wird – schließlich stehen die Dragons selbst im Tabellenkeller.

„Wir gehen mit einer gehörigen Portion Respekt in die Partie. Das wird sicherlich kein Hurra-Spiel, eher eine ganz enge Kiste. Unsere Basis muss wieder eine gute Abwehrarbeit sein, sonst gehen wir als Verlierer von der Platte“, äußert sich der Ex-Nationalspieler Dragunski. 

HSV hofft auf Meckel-Rückkehr

„Wenn wir verlieren, sind wir aber drei Punkte weg von der SGSH – und dann wird es ganz schwer“, weiß Kai Henning, Trainer der HSV, der bei den sehr gut besuchten Trainingseinheiten in dieser Woche nicht den Psychologen geben musste: „Es weiß ja jeder, was letzten Samstag falsch gelaufen ist. Da ist die Mannschaft erfahren genug. Man muss ihnen nur immer wieder klarmachen, dass wir es immer noch in eigener Hand haben.“ 

Gegen Riemke sei es nicht gelungen, sich frühzeitig abzusetzen, was durchaus möglich war. „Führen wir mit fünf, sechs Toren, brechen die ein“ ist Henning überzeugt. „Riemke hat dann aber aus unseren Fehlern Profit geschlagen, leichte Tore erzielt und war einen Tick galliger. Und wir haben dann eben nicht die Riesenalternativen“. Umso wichtiger wäre es für den Gast, am Samstag die Punkte aus der Sporthalle Löh mitzunehmen. Dazu beitragen kann eventuell wieder Torhüter Dominic Meckel, wenn sein Urlaubsflieger morgen rechtzeitig landet. Torben Höft (Spätschicht) konnte nicht trainieren, „ansonsten hatten wir aber fast Kaderstärke an den Übungsabenden“, freut sich Henning.

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