Handball, 3. Liga West

Die Löh-Weste soll weiß bleiben

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Will mit der SGSH die Heim-Serie verteidigen: Trainer Stefan Neff.

Schalksmühle – Das vorletzte Heimspiel der Saison für den Handball-Drittligisten SGSH Dragons bietet eine Art Verfolgerduell. Das Neff-Team will mit einem Sieg am viertletzten Spieltag gegen den Tabellenfünften TSV GWD Minden II (Samstag, 19.30 Uhr, Löh) den Vier-Punkte-Vorsprung auf Rang drei verteidigen, der Vizemeisterschaft einen Schritt näherkommen.

Allerdings ist dies nur die halbe Wahrheit. Es geht nicht nur darum, es geht noch um das eine oder das andere.

Das eine ist die Heimbilanz. 23:3 Punkte zu Hause weisen die Dragons hinter der HSG Krefeld als zweitbeste Heimmannschaft aus. Die Niederlage gegen Spenge und das Remis gegen die Bergischen Panther passierten in Halver. Am Löh hat die SGSH in dieser Saison noch keinen Punkt abgegeben. „Diese Serie wollen wir verteidigen“, sagt Trainer Stefan Neff vor dem letzten Auftritt am Löh, bei dem mit dem Gast aus dem Weserbergland das Team an die Volme kommt, das seinerseits die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga ist (17:9 Punkte).

Fernab von Tabellenplatz zwei und Heim- und Auswärtsbilanzen geht es dem 32-jährigen Hagener auf der Dragons-Bank aber noch um etwas anderes, was weniger in Zahlen abzulesen ist. „Wir haben uns nach den Niederlagen gegen Spenge und in Augustdorf gesagt, dass wir zeigen wollen, dass es besser geht. Dass wir wieder ganz anders auftreten wollen. Und diese Freude, die wir in den Spielen gegen Menden und Ahlen gezeigt haben, diesen Teamgeist, das alles wollen wir auch ins Heimspiel gegen Minden II tragen“, sagt Neff.

Freude, Motivation, Teamgeist: All' das kann nicht schaden, wenn der Gast die Bundesliga-Pause nutzt, um eine „volle Kapelle“ ins Sauerland zu schicken. „Wir rechnen mit der stärksten Besetzung“, sagt Neff, „das haben wir im Hinspiel schon getan, und das war genau richtig.“ Obwohl die Schäpsmeier-Truppe Mitte November alle Register gezogen hatte, siegte die SGSH in Ostwestfalen 29:27.

Letztlich bleiben die Grün-Weißen indes eine Wundertüte. Zuletzt verloren sie zweimal (in Krefeld und gegen Gummersbach II) und haben auf Rang fünf den zweiten Platz, auf den sie zwischenzeitlich lauerten, aus den Augen verloren.

Die Dragons werden gegen Minden auch wieder mit personellen Engpässen klarkommen müssen. Kein Sabljic, kein Bleckmann, Luciano ohnehin nicht mehr. Dafür Florian Diehl und Todor Ruskov wieder eine Spur fitter. Aber Steffen Prior wohl mit 60 Minuten Verbandsliga-Abstiegskampf in den Beinen. Erneut dabei ist Youngster Cedric Geitmann, nun schon zum dritten Mal.

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