Handball

Mit neuem Ziel zurück im Alltag

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Weiter Vollgas mit Rang drei im Fokus: SGSH-Linksaußen Natko Merhar und seine Teamkollegen haben das Derby gegen Eintracht Hagen aufgearbeitet und für die letzten acht Saisonspiele Besserung gelobt.

Schalksmühle - Nach der Heim-Niederlage im Derby gegen den VfL Eintracht Hagen herrschte noch Ernüchterung im Lager der SGSH Dragons. Dank eines neu definierten Zieles will die Mannschaft um Trainer Mark Dragunski noch das Beste aus der Situation machen. Wie die Ziele aussehen, lesen Sie hier: 

Kontrastprogramm für die SGSH Dragons in der 3. Liga West: Eine Woche nach der 21:26-Niederlage vor 600 Zuschauern gegen den VfL Eintracht Hagen wartet am Sonntagnachmittag um 17 Uhr beim VfL Gummersbach II eine sportliche weniger anspruchsvolle Aufgabe und zudem ein Spiel vor wohl überschaubarer Kulisse in der Schwalbe-Arena. 

Ein Trennvorhang halbierte in der Vergangenheit die Multifunktionshalle am Heiner-Brand-Platz, wenn die Dragons zu Gast waren. Es sind Spiele mit einer durchaus besonderen Atmosphäre. Nach vier Spielen ohne Punktgewinn – drei Niederlagen auf dem Parkett, eine am grünen Tisch – will das Dragunski-Team im Oberbergischen unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. „Gummersbach II ist eine Wundertüte“, sagt der Trainer, „aber das ist trotzdem ein Auswärtsspiel, das wir gewinnen müssen.“ 

Mark Dragunski hat in dieser Woche mit seinen Schützlingen das Derby aufgearbeitet, vor allem natürlich die katastrophalen ersten 20 Minuten. „Völlig unerwartet, völlig unerklärlich“, nennt Dragunski diese Phase, in der sein Team die Partie praktisch frühzeitig verlor, „damit war keiner zufrieden.“ 

In Gummersbach will man es nun besser machen, „Wir haben ein neues Ziel definiert. Dieses Ziel ist der dritte Platz“, sagt der Ex-Nationalspieler, „die Mannschaft ist bereit, weiter Vollgas zu geben. Sie zieht im Training mit und will nun auch noch eine gute Restserie spielen. Und damit wollen wir am Sonntag direkt beginnen.“ 

Acht Spiele stehen noch aus für die Dragons, darunter das Gastspiel in Wilhelmshaven beim designierten Meister und auch noch ein schweres Heimspiel gegen Spenge. 14:2 Punkte aus diesen acht Spielen wären eine Ausbeute, mit der sich Dragunski anfreunden könnte. Ob diese Ausbeute reichen würde für Platz drei und die DHB-Pokal-Qualifikation? Es ist zumindest denkbar. Auch die Konkurrenz aus Spenge, Longerich und Aurich, die aktuell nach Minuspunkten in der besseren Ausgangslage ist, wird noch Federn lassen, allein in den direkten Duellen und womöglich auch gegen die beiden Topteams aus Hagen und Wilhelmshaven. 

„Es ist ein irgendwie unrundes Jahr, auch wegen der zahlreichen Verletzungen und anderer Kleinigkeiten“, sagt Dragunski, „aber wir dürfen nicht klagen, diese Probleme haben die anderen ja auch...“ Also Konzentration aufs Sportliche: Der Kader der Dragons bleibt unverändert. David Bleckmann, der sich vor dem Hagen-Spiel schon mit der Mannschaft aufwärmte, soll frühestens nach der Karnevalspause wieder ins Spiel eingreifen. Nach der Gummersbach-Fahrt warten auf die Dragons durch den Neuss-Rückzug gleich zwei spielfreie Wochenenden – freie Zeit, die Dragunski nicht nur mit Blick auf Bleckmann gelegen kommt. 

Eine weitere Vorgabe für die letzten acht Saisonspiele definiert der Coach selbst: Die Youngster Fabian Hecker und Cedric Geitmann, die zuletzt bei den Spielanteilen ein wenig zu kurz gekommen sind, sollen wieder mehr Einsatzzeiten erhalten. Gerade auf der rechten Angriffsseite hat Dragunski damit nach der Gipperich-Verpflichtung nun die Qual der Wahl. 

Dragons: Vukas, Borchert – Schetters, Merhar, Klasmann, Spannekrebs, Brüning, Hüller, Gipperich, Tubic, Hecker, Frenzel, Geitmann, Diehl, Bekston

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