Handball-Verbandsliga

Richtungweisende Wochen für Dragons II

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Im Hinspiel verloren Flo Ludwig und die SGSH Dragons II mit 22:25 in Dortmund. Heute Abend soll der Spieß umgedreht werden.

Schalksmühle – Die nächsten Wochen werden richtungweisend: Handball-Verbandsligist SGSH Dragons II absolviert, beginnend mit dem Heimspiel gegen den OSC Dortmund am Freitag (20.15 Uhr, Sporthalle Löh), bis Mitte März fast ausschließlich Spiele gegen die direkte Konkurrenz im Abstiegskampf.

„Das ist da unten natürlich alles super eng inzwischen“, sagt SGSH-Trainer Mark Dragunski mit Blick auf das Klassement. In der Tat: Gerade einmal drei Zähler liegen zwischen dem ersten Abstiegsplatz, den momentan die Drachen belegen, und dem Rangachten aus Oberaden. „Selbst wenn du zwei Spiele hintereinander gewinnst, bist du nicht raus aus der Gefahr“, schärft der Coach deshalb die Sinne seiner Mannschaft ganz besonders.

Das vergangene Wochenende mit dem 29:28-Zittersieg beim RSVE Siegen bewertet Dragunski trotz der überschaubaren handballerischen Qualität der Darbietung positiv. „Das sind schwierige Bedingungen in Siegen“, sagt der Ex-Nationalspieler, „aber wir sind trotz eines Rückstandes in der Schlussphase zurückgekommen. Das war ein Sieg der Moral und ganz wichtig für die Jungs.“

Soll heißen: Im Abstiegskampf spielt der Kopf eine nicht zu unterschätzende Rolle – eine Erfahrung, die der freitägliche Gegner OSC Dortmund aktuell in verstärktem Maße macht. Kaum ein Experte hatte die Bierstädter bei der Nennung möglicher Abstiegskandidaten auf dem Zettel, Mark Dragunski auch nicht. „Mit diesem Kader hat man da unten eigentlich nichts verloren“, sagt Dragunski.

Aber wie das Leben so spielt: Fünf Spiele am Stück hat der OSC zuletzt verloren, musste überdies den Wechsel des robusten Innenblockspielers Tom Trost (zum Drittligisten SG Menden Sauerland Wölfe) verkraften. Wenn es also einen günstigen Zeitpunkt geben kann, Zählbares gegen die Bierstädter zu holen, dann dieser Tage.

Und so verbreitet Mark Dragunski zumindest vorsichtigen Optimismus. „Locke“ Kämmerer kehrt ins SGSH-Tor zurück, und Cedric Geitmann aus der 1. Mannschaft ist ebenfalls mit von der Partie, sodass nur der weiterhin verletzte Christopher Börner fehlen wird. „Wir haben im Vergleich zum Hinspiel mehr Alternativen“, sagt Dragunski und liebäugelt mit dem fünften Saisonsieg, der die Dragons – das wäre ein durchaus angenehmer Nebeneffekt – an den Dortmundern vorbeispülen würde...

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