Handball, 3. Liga West

Dragons kehren in Erfolgsspur zurück

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Zehn Treffer für die Dragons: Chrostopher Klasmann (hier im Duell mit Nordheims Paul Hoppe).

Halver  - Die im Vorfeld der Drittliga-Partie zwischen den SGSH Dragons und dem Northeimer HC ausgerufene Alarmbereitschaft im Lager der Gastgeber war durchaus berechtigt. Gegen den Liga-Neuling tat sich die Neff-Sieben zunächst mächtig schwer, am Ende gab’s dennoch einen deutlichen 32:26-Erfolg aus der Kategorie Arbeitssieg.

Mit einer wuchtigen Abwehrmitte, bestehend aus Dominic Luciano und Todor Ruskov im Mittelblock, daneben Florian Diehl und Luca Sackmann, wollte SGSH-Trainer Stefan Neff die Northeimer Offensive vor Probleme stellen. Doch das lief in den ersten sechs Minuten überhaupt nicht rund. Hinten ließ der Tabellenzweite die Niedersachsen zu sorglos aus dem Rückraum abschließen, vorne blieben Christopher Klasmann und Fabian Hecker, die im Angriff Diehl und Ruskov ersetzten, ohne Erfolg.

Ein 0:4-Lauf der Gäste war die Folge. So war Neff bereits nach knapp fünfeinhalb Minuten gezwungen das erste Teamtimeout zu bemühen. Mit Erfolg. Über 2:4 (8.) und 7:9 (18.) kämpften sich die Hausherren fortan immer mehr in die Partie hinein. In der Offensive der Dragons lief es deutlich besser, Klasmann und Hecker waren aus der Distanz deutlich gefährlicher als in den ersten zehn Minuten.

Zudem „fütterte“ SGSH-Kapitän Alexandre Brüning immer wieder Luciano mit starken Anspielen an den Kreis. So glichen die Hausherren in Halver nach rund 20 Minuten zum 9:9 aus und gingen bis zur Pause bereits in Führung (13:11).

Nach dem Seitenwechsel blieben die couragierten Gäste zwar für zehn Minuten auf Tuchfühlung, in den letzten 20 Minuten brachen sie dann aber regelrecht ein. Neff wechselte fortan immer mehr durch. Die Konstanten des Tages waren in beiden Teams ohnehin die Torhüter: SGSH-Keeper Nicholas Plessers zeigte sich, ebenso wie sein Gegenüber Frederic Stammer, in Durchgang zwei von seiner starken Seite und hielt neben 14 Bällen aus dem Spiel auch zwei Siebenmeter (33./37.).

Fazit: Abgesehen von den ersten zehn Minuten waren die Dragons am Samstagabend schlichtweg die effizientere Mannschaft und fanden nach der ersten Saisonniederlage in Krefeld und drei anspruchsvollen Wochen im Liga-Alltag wieder verdient in die Erfolgsspur zurück.

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