SGSH bangt im Spitzenspiel um Valdis Gutmanis

Einsatz stark gefährdet: SGSH-Linkshänder Valdis Gutmanis hat Probleme mit dem Außenmeniskus.

SCHALKSMÜHLE – Es ist das Schlagerspiel der Runde: Die SG Schalksmühle-Halver ist am Samstagabend beim TuS Spenge (Anwurf 19.15 Uhr) zu Gast. Der Tabellenvierte der Oberliga Westfalen spielt beim Drittplatzierten. Für beide geht es darum, im Fernduell mit dem VfL Gladbeck (Heimspiel gegen Schlusslicht Hahlen) nicht weiter an Boden zu verlieren.

Im Januar 2011 war die SGSH auch in Spenge zu Gast. Unter anderen und doch in gewisser Weise unter ähnlichen Vorzeichen. Seinerzeit benötigten beide Teams ebenfalls jeden Punkt, nur für ein anderes Ziel: den Klassenerhalt in der 3. Liga. Die SGSH unterlag, am Ende stiegen beide ab. Hätte die SGSH dort gewonnen – sie wäre heute noch in der 3. Liga West. Die Partie in Spenge zählt auch zu jenen Begegnungen, in denen man den am Ende fehlenden Punkt zum Klassenerhalt suchen durfte.

„In Spenge waren es immer knappe Spiele“, sagt Mathias Grasediek, „dort zu bestehen und sich seiner Stärken zu besinnen, das ist nicht immer ganz einfach. In eigener Halle und mit dem eigenen Publikum im Rücken ist der TuS Spenge schon ein sehr unangenehmer Gegner.“

Das Hinspiel dagegen war eine klare Sache für die SGSH. 39:33 siegten die Gastgeber in Halver. Es war ein Ergebnis, das den Gästen aus Ostwestfalen sogar schmeichelte nach einem sehr einseitigen Spielverlauf. Daraus lässt sich fürs Rückspiel aber wenig ableiten. Das liegt auch daran, dass sich das Gesicht des TuS verändert hat. Mit dem Ex-Halveraner Johannes Ebbinghaus (war im Hinspiel verletzt) und dem reaktivierten Routinier Stefan Dessin sind auf beiden Rückraum-Positionen wieder Regionalliga erprobte Kräfte dabei, die den Kader deutlich aufwerten. Auf der Trainerbank hat Achim Frensing für Heiko Holtmann Platz genommen. Er legte auch direkt eine Topserie hin. Der klare Auswärtssieg zuletzt in Soest hat zudem aufhorchen lassen. Mit den Ostwestfalen, die nach Pluspunkten einen Zähler Vorsprung vor der SGSH haben, ist ohne Frage wieder zu rechnen.

Bei der SGSH sieht der Trend der vergangenen Spiele nicht so gut aus. In Gladbeck stimmte zwar die Leistung, doch Punkte gab es dafür nicht. So hat das Grasediek-Team zuletzt eine kleine Negativserie (2:6-Punkte) hingelegt und seine gute Ausgangsposition im Titelkampf eingebüßt. Dazu kommt, dass der Trainer heute um Valdis Gutmanis (Probleme mit dem Außenmeniskus) und Marc Bardischewski (Knieverletzung) bangt.

„Es sieht nicht gut aus bei Valdis“, sagt Grasediek, „ich hoffe, dass es reicht – zum Glück ist für die Abwehr ansonsten aber auch Philipp Turck dabei. Es ist allerdings personell wirklich super dünn.“ Kampflos will die SGSH dem TuS das Parkett aber nicht überlassen. „Wir müssen wieder eine ähnlich gute Leistung wie in Gladbeck aufs Feld bringen“, sagt Grasediek und ergänzt im Brustton der Überzeugung, „dann sind wir in Spenge auf jeden Fall nicht chancenlos.“

SGSH: Bungart, Zielony – Gutmanis (?), Hermann, Brauckmann, Stuhldreher, Feldmann, Hitzemann, Buchholz, Bardischewski (?), Krüger, Derksen, Buff, Turck

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