Achtbar aus der Affäre gezogen

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Lisa Hecker (Bild) erzielte zwei Treffer für die SGKM, die in Jana Kewitsch (6) ihre erfolgreichste Werferin hatte.

Meinerzhagen -  Zählbares gab’s zwar nicht zu holen, doch immerhin zog sich Frauen-Handball-Landesligist SG Kierspe-Meinerzhagen zum Rückrundenauftakt gegen den Tabellenzweiten HSG Gevelsberg/Silschede achtbar aus der Affäre.

Von Thomas Busch

„Diese Leistung war in Ordnung, die Punkte zum Klassenerhalt müssen wir gegen andere Gegner holen“, bilanzierte Trainer Ralf Kaschube nach der 21:28 (10:12)-Heimniederlage.

In der ersten Halbzeit hielt das durch den gleichzeitigen Sieg des Kreisrivalen HSG Lüdenscheid wieder auf den vorletzten Rang abgerutschte „Kellerkind“ das Spiel mehr als nur offen. Mit 6:3 (13.) und 9:7 (23.) führte die SGKM und schien auf dem besten Wege, den Favoriten mehr als nur etwas zu ärgern. Dass sie dann beim Seitenwechsel mit zwei Bällen im Hintertreffen lag, lag weniger an der Stärke des Gegners als an den eigenen „unforced errors“; die vermeidbaren Ballverluste des Fusionsteams nutzte Gevelsberg/Silschede dazu, das Blatt zu wenden und seinerseits mit 12:10 in Vorlage zu treten.

Nach der Pause konnte die Kaschube-Sieben schließlich nur noch bis zur 38. Minute mithalten. Nach dem 10:13 gelang ihr zwar nochmals der Ausgleich, doch nun folgte ein Sechs-Tore-Lauf des Aufstiegsaspiranten zum 13:19 (42.), der die Begegnung vorzeitig entschied. Offensichtlich war in dieser Phase, dass es dem im Rückraum bekanntlich dünn besetzten SGKM-Kader aufgrund fehlender Wechselmöglichkeiten an den nötigen Kraftreserven mangelte – im Vergleich dazu waren die Gäste weitaus ausgeglichener besetzt, was sich dann auch im Endergebnis widerspiegelte. Über 14:23 (47.) und 19:26 (57.) bog die nach der Pause eher einseitige Partie auf die Zielgerade ein.

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