Skispringen

Sehr gute Generalprobe für Simon Spiewok in Lahti

Skispringer vor Internatstuer
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Generalprobe gelungen: Simon Spiewok aus Meinerzhagen.

Am Donnerstag wartet das Einzelspringen bei der Junioren-WM in Lahti auf den Meinerzhagener Simon Spiewok. Beim FIS-Cup tastete sich der 18-Jährige an die für ihn neue Schanze heran.

Lahti – Bis zum Höhepunkt der Saison sind es noch zwei Tage für den 18-jährigen Skispringer Simon Spiewok. Der erste Eindruck, den der für den TuS Neuenrade startende Meinerzhagener auf der Salpausselkä-Normalschanze in Lahti hinterlassen hat, ist indes vielversprechend.

Der Willinger Internatsschüler sprang beim FIS-Cup in Lahti am Wochenende zweimal in die Punkteränge. Die Springen waren für die Junioren des Deutschen Ski-Verbandes die ideale Gelegenheit, die Schanze für die bevorstehende Junioren-WM kennenzulernen.

„Die Schanze bin ich zum ersten Mal gesprungen, und sie hat mich total umgehauen nach dem ersten Sprung“, stellte Spiewok fest, „es wird immer gesagt, dass sie sehr gewöhnungsbedürftig ist, da man halt einen sehr hohen Luftstand hat und das Profil sehr extrem ist. Heißt: steiler Anlauf, kurzer Radius, dafür aber langer Tisch – und wenn man halt raus springt, ist man schon gefühlt sehr hoch in der Luft und fällt eigentlich nur noch, außer man macht einen guten Sprung. Dann treibt man weiter auf der Höhe, was dann natürlich ein sehr cooles Gefühl ist...“

Sehr gute Generalprobe für Simon Spiewok in Lahti

Die Sprünge waren am Ende zwar noch nicht so gut, wie Spiewok nach dem Trainingslager in Villach gehofft hatte. „Aber bis zur WM sollte schon noch einiges drin sein“, sagt der Youngster.

Am Samstag reichten Sprünge über 94 Meter und 95 Meter im sehr starken internationalen Feld (mehr als 80 Teilnehmer) für Platz 17. Am Sonntag sprang Spiewok 91 und 93 Meter weit und wurde 19., in der FIS-Cup-Gesamtwertung belegt der Meinerzhagener nach vier Starts und mit 50 Punkten nun Platz 44.

Vor allem aber: Von den deutschen Junioren war Spiewok einmal zweitbester, einmal bester Starter in einem Wettbewerb, in dem auch zahlreiche Springer aus dem Weltcup und Continentalcup dabei waren. Unterm Strich eine Mut machende, sehr gute Generalprobe für das WM-Einzelspringen am Donnerstag.

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