Der „Fluch der Karibik“ setzt sich fort

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Vize-Weltmeister im Segwaypolo: Die Mammuts aus Balve.

Balve/Stockholm - Der „Fluch der Karibik“ bei den Weltmeisterschaften im Segwaypolo will einfach nicht enden für die Balver Mammuts: Zum dritten Mal in Folge verloren die Hönnestädter ein WM-Finale gegen das Team Barbados.

Nach starken Vorstellungen im schwedischen Stockholm zogen die „Eiszeitriesen“ aus Balve am Sonntag gegen die Cracks aus der Karibik mit 0:3 den Kürzeren. „Barbados war wirklich gut drauf. Wir sind trotzdem sehr zufrieden mit dem Turnier. Bei einer Weltmeisterschaft Zweiter zu werden, das muss man erst einmal schaffen“, sagte Mammuts-Sprecher Martin Skiba kurz nach der Siegerehrung.

Bereits in der Vorrunde waren die Mammuts dem alten und neuen Weltmeister unterlegen, verloren in der Gruppenphase mit 1:2. In den anderen Gruppenspielen aber ließen die Hönnestädter nichts liegen und qualifizierten sich hinter Team Barbados als Zweiter souverän für das Viertelfinale, in das es auch das zweite Balver Team noch schaffte. Durch großen Kampf erzwangen die Balver Cavemen gegen den Weltmeister im letzten Vorrundenspiel ein torloses Unentschieden und erreichten mit vier Zählern tatsächlich noch die Runde der besten Acht. „Den Cavemen ist es als einziges Team bei der WM gelungen, Barbados einen Punkt abzuknöpfen“, sagte Skiba.

Die Mammuts bezwangen im Viertelfinale die Blade Allstars mit 4:2 und trafen im Semifinale auf die Stockholm Saints, die zuvor die Cavemen mit 3:0 bezwungen hatten. In einem packenden Duell setzten sich die Mammuts schließlich erneut mit 4:2 durch und lösten das Finalticket gegen Barbados. Trotz eines laut Martin Skiba „guten Spiels“ und auch einiger Möglichkeiten stand am Ende eine 0:3-Niederlage und damit die dritte WM-Vizemeisterschaft in Folge zu Buche für die Mammuts, die 2012 in Stockholm Weltmeister geworden waren.

Die Balver Cavemen beendeten das Turnier in Schweden nach Platzierungsspielen auf dem guten achten Rang.

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