Balver Mammuts wollen nun das Triple

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Die Balver Mammut (Mitte) haben in vergangenen Jahr bei der EM am Schloss Wocklum den Zürich-Cup gewonnen. Diese Trophäe wollen sie nun am Wochenende in Hennef verteidigen.

BALVE - Zweimal haben die Balver Mammuts den Zürich-Cup bereits gewonnen – im Jahr 2011 bei der Segway-Polo-Europameisterschaft in Berchtesgarden und dann im vergangenen Jahr bei der Heim-EM im Reitstadion am Schloss Wocklum. Nun wollen die Mammuts das Triple perfekt machen.

Dabei ist der Zürich-Cup 2013 diesmal nicht Bestandteil einer Kontinentalmeisterschaft, sondern gespielt wird um die Trophäe am Wochenende bei einem separaten Einladungsturnier in Hennef – und zwar unter dem Dach in einer Soccerhalle.

„Die Teilnehmer kommen aber aus dem klassischen Europabereich“, sagt Martin Skiba beim Blick auf die Starterlisten. Nur die Schweden als amtierender Weltmeister fehlen bislang auf der Teilnehmerliste. „Aber vielleicht tut sich ja auch noch was“, fügt der Balver Pressewart hinzu. Dafür ist erstmals eine niederländische Segway-Polo-Equipe vertreten.

Am Dienstagabend haben die Balver Teams auf dem Kunstrasen am Krumpaul ihre Generalprobe vor dem Turnier im Rheinland bestritten. „Alle sind gesund und wir haben gut trainiert“, erzählt Skiba und verspricht: „Die Mammuts sind on the top.“

Entsprechend groß sind die Erwartungen, auch wenn im Laufe so eines Turniers viele Unwägbarkeiten auftauchen könnten. Der Wechsel von Freiluft-Kunstrasen unter das Dach einer Soccerhalle dürfte grundsätzlich kein Problem darstellen. „Nur der Boden und die Temperaturen sind anders“, meint Skiba. Allerdings trainieren die Balver im Winter auch in einer Soccerhalle, und ein Turnier unter dem Hallendach haben die Hönnestädter im Herbst 2011 sogar selbst bereits ausgerichtet. „Wir sind also hallenmäßig nicht unerfahren“, sagt Skiba.

Auf ein paar Unterschiede zum Outdoor-Spielbetrieb müssen sich die Balver – wie alle anderen Teams auch – dann aber doch einstellen. Das Spielfeld ist ein wenig kleiner als üblich, so dass das Turnier auch nicht nach internationalen Regeln ausgetragen wird. Gespielt wird deswegen auch nur mit vier statt mit fünf Spielern pro Mannschaft.

Insgesamt zwölf Mannschaften sind im Turnierplan vorgesehen, die in drei Vorrundengruppen den Spielbetrieb aufnehmen sollen. Dabei sind die Mammuts als amtierender Titelträger und die gastgebenden Funky-Move Turtles Lohmar als Gruppenköpfe gesetzt. Alle übrigen Teams werden dann am Donnerstagabend vor Ort den Gruppen zugelost.

Die Balver Mammuts eröffnen dann am Freitagmorgen um 9 Uhr mit ihrer ersten Partie das Turnier um den Zürich-Cup 2013. Gespielt werden jeweils vier Viertel à acht Minuten. Der erste Turniertag endet erst gegen 23 Uhr, bevor am Samstagvormittag die Vorrunde abgeschlossen wird. Mittags beginnt dann die K.o.-Runde. Die sechs Erst- und Zweitplatzierten sowie die beiden besten Gruppendritten bilden die Viertelfinalpaarungen. Die übrigen Teams stehen sich in einer Trostrunde gegenüber, so dass am Ende sämtliche Platzierungen ausgespielt werden. Das Finale soll schließlich am Sonntag um 15 Uhr beginnen – aus Balver Sicht mit Beteiligung der Mammuts. Denn sie wollen den großen Wanderpokal nicht nur mit zum Turnier nach Hennef, sondern auch wieder mit nach Hause nehmen, um ihn dann als dreifacher Champions endgültig behalten zu dürfen.

von Stefan Herholz

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