Sebastian Heidtmann aus dem VfB-Kader gestrichen

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Linkshänder Sebastian Heidtmann spielt in den Planungen von VfB-Trainer Michael Kern ab sofort keine Rolle mehr. ▪

ALTENA ▪ Lösbare Aufgaben stehen am Samstag für beide Altenaer Handball-A-Ligisten auf dem Programm:

VfB Altena – TV Neunkirchen (Samstag, 19 Uhr, Sauerlandhalle): Mit einem Auge blickt der VfB schon auf die nächste Meisterschaftspartie am 12. Februar beim TuS Fellinghausen, denn der Tabellenzweite scheint der einzige zu sein, der den Blau-Weißen im Aufstiegskampf vielleicht noch gefährlich werden könnte. Allerdings haben die Siegerländer schon jetzt sechs Punkte Rückstand auf den Ligaprimus, der im Falle eines weiteren Sieges im direkten Duell wohl schon die Sektflaschen kalt stellen kann.

Doch zunächst einmal gilt es die Pflichtaufgabe morgen Abend zu lösen, die trotz klarer Favoritenstellung natürlich nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf. Zum ersten Heimspiel des Jahres 2011 erwartet die Mannschaft von Trainer Michael Kern den TV Neunkirchen, der sich als Drittletzter (7:17-Punkte) noch Sorgen um den Klassenerhalt machen muss. „Neunkirchen spielt seit Jahren im unteren Tabellenbereich und ist in eigener Halle eine ganz andere Mannschaft als auswärts. So gab es zu Hause Siege gegen Evingsen, Schalksmühle III und sogar Fellinghausen. Auswärts dagegen konnten die Siegerländer lediglich beim 31:30 im Derby beim RSV Eiserfeld II mithalten“, hat sich Kern die Ergebnisse des Gegners genau angeschaut und den 14. Saisonsieg fest eingeplant. Im Hinspiel setzte sich der VfB, seinerzeit ohne Spielmacher Robert Csunderlik, schon sicher mit 30:22 durch und ist zudem auf eigenem Parkett nach wie vor ein Macht. Die Erfolgsserie, die mittlerweile seit November 2009 anhält, soll natürlich nicht ausgerechnet morgen reißen. Schließlich wollen die Altenaer ohne Punktverlust in das Topspiel in zwei Wochen gehen.

Fehlen wird Sven Mommsen (Urlaub), zudem verzichtet Trainer Michael Kern ab sofort auf Sebastian Heidtmann, so dass der VfB die restlichen Spiele ohne einen gestandenen Linkshänder im rechten Rückraum bestreiten muss. Der vor der Saison von der HSG Menden-Lendringsen II zum VfB gewechselte Heidtmann wurde aus dem Kader gestrichen, nachdem er zuletzt im November gesehen wurde. „Ich hatte mich vor der Saison mit Sebastian auf Kompromisse geeinigt, da er beruflich bedingt nicht regelmäßig trainieren und spielen kann. Leider ließ sein Engagement stark nach, so dass ich im Sinne einer funktionierenden Mannschaft diese Entscheidung treffen musste“, erklärte Kern seine Gründe.

VfB: Lengelsen, Krefting – Schäfer, Dohle, K. Kern, Scholz, Plötz, R. Kern, Kroll, Csunderlik, Anton, Coordt

TuS Ferndorf III – TS Evingsen (Samstag, 17 Uhr, Sporthalle Kreuztal): Zwar gab es in den drei Nachholspielen lediglich zwei Punkte, dazu aber noch einen Sieg gegen den TV Olpe, so dass sich die TSE als derzeit Neunter (11:15-Punkte) etwas Luft auf die Abstiegsränge verschafft hat. Und der Rangvierte TuS Linscheid/Heedfeld hat gar nur einen Sieg mehr auf dem Konto, so dass das Ziel für die Evingser nur lauten kann, sich in der Tabelle weiter nach vorne zu arbeiten. Dazu muss natürlich ein Sieg beim direkten Tabellennachbarn TuS Ferndorf III (11:13) her, mit dem die Heinemann-Sieben erst am vergangenen Montag die Klinken gekreuzt hat. Das Heimspiel gewann die TSE locker mit 28:16, es bleibt allerdings stets abzuwarten, in welcher Formation die Ferndorfer in eigener Halle antreten. Doch egal wie die Aufstellung der Gäste aussieht, die Evingser müssen sich nach der schwachen Vorstellung in Eiserfeld wieder steigern, die Fehler abstellen und die Chancen besser nutzen. Fehlen werden morgen Schildwächter, Fernandes und Niggemann. ▪ bri

TSE: M. Gerstberger, Goeke – Brühl, Bernhardi, Menzel, Druskus, Kreimendahl, B. Heinemann, D. Gerstberger, Spelsberg, Gehrke, N. Heinemann; Abfahrt: 15.15 Uhr, Höttel

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