Schwimmen

Drei Hundertstel fehlen Schmidt in Berlin zur zweiten Bronze-Medaille

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Das Herzschlag-Finale über 50-Meter-Brust: Für Leon-Frederik Schmidt blieb am Ende ganz knapp nur Rang vier.

Berlin - Es war ein Herzschlag-Finish ohne Happy-End für den Lüdenscheider Leon-Frederik Schmidt: Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften der Schwimmer verpasste der für die SG Essen startende Bergstädter die Bronzemedaille über seine Parade-Strecke, die 50-Meter-Brust, im Jahrgang 2004 nurum drei Hundertstel Sekunden, zu Silber fehlten Schmidt elf Hundertstel. 

Nach dem Gewinn der Bronzemedaille am Dienstag über die 100-Meter-Brust - in diesem Rennen war der Lüdenscheider nur mit achtbesten Vorlaufzeit gestartet und mithin ein Außenseiter im Kampf um Edelmetall gewesen - ließ sich der Himmelfahrtstag gut an in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark in Berlin.

Im Vorlauf schlug Schmidt nach exakt 31 Sekunden an und unterbot damit seine persönliche Bestleistung um vier Zehntel. Schneller waren im 2004er-Jahrgang nur zwei Schwimmer - der Mainzer Mathis Schönung, Goldmedaillengewinner über die 100-Meter-Brust, und der Heidelberger Nils von Steht, der am Dienstag Silber gewonnen hatte.

Im Endlauf dann steigerte sich Leon-Frederik Schmidt nochmals, schlug diesmal nach 30,76 Sekunden an. Eine famose Zeit, und doch überwog in der Sekunde des Finishs der Ärger. Neben Schönung (30,48 Sekunden, Gold) und von Steht (30,65 Sekunden, Silber) lag auch noch ein Essener Teamkollege vor dem Lüdenscheider: Tom Kidacki (Vorlauf: 31,23) schlug nach 30,73 Sekunden an und schnappte Schmidt sein zweites Edelmetall der Woche ganz knapp vor der Nase weg.

Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften an der Spree laufen noch bis zum Samstag. Am Freitag werden unter anderem die nationalen Titelträger über die 50-Meter-Freistil gekürt. Über diese Strecke haben sich Leon-Frederik Schmidt (SG Essen), Stefanie Buchholz (Wfr Lüdenscheid, Jahrgang 2003) und Jana Rüsche (Wfr Lüdenscheid, Jahrgang 2007) für Berlin qualifiziert.

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