Das Rücklaufverhalten muss stimmen

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Florian Füller und die HSG Lüdenscheid treten bei Schwerte/Westhofen an.

Lüdenscheid - Fünf Siege aus sechs Spielen sind die stolze Bilanz des Handball-Landesligisten HSG Lüdenscheid aus den vergangenen Wochen.

Eine Serie, die Trainer Volker Schnippering am Wochenende gern ausbauen möchte, wenn die Bergstädter am Sonntagnachmittag (17 Uhr, Sporthalle Friedrich-Bährens-Gymnasium) beim Namensvetter Schwerte/Westhofen zu Gast sind.

Gastgeber hat sich stabilisiert

Ein Gastgeber, der sich nach dem Trainerwechsel von Niklas Kohl zum Ex-Werdohler Kai Henning von der Form her stabilisiert hat und mittlerweile mit drei Zählern Rückstand auf die Lüdenscheider HSG den Sprung ins untere Tabellenmittelfeld geschafft hat. „Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe“, zeigt Schnippering Respekt vor den Hausherren, ist aber durchaus zuversichtlich: „Können wir an die Leistungen aus dem Wellinghofen-Spiel anknüpfen, haben wir sicher gute Chancen, auch in Schwerte zu gewinnen“, meint der Coach und möchte sich auch auf keinen Fall mit leeren Händen auf den heimweg machen.

„Denn trotz der vielen guten Ergebnisse ist unsere Distanz zum Tabellenkeller noch nicht so groß, dass wir uns zurücklehnen können. Wir müssen noch punkten, bevor wir zu den Vergleichen mit den ‘Großen’ der Liga kommen“, mahnt er Konzentration seiner Mannschaft an. Die wird auf keinen Fall in Bestbesetzung antreten: Kreisläufer und Deckungsspezialist Stefan Froitzheim fehlt aus privaten Gründen für mehrere Begegnungen, zudem ist ein Einsatz von Keeper Marvin Kapp wegen eines ausgerenkten Fingers mehr als unwahrscheinlich. Für ihn wird ein Torhüter aus der Reserve hochrücken.

Die Gastgeber pflegen eine sehr robuste 6:0-Abwehr vor zwei guten Torhütern, die die HSG ähnlich wie die der Wellinghofer in der Vorwoche mit geduldigem Aufbauspiel in Bewegung bringen muss. Mit Linksaußen Denissov verfügen die Schwerter über den laut Schnippering wohl stärksten Tempospezialisten der Liga. „Da ist von uns ein 1 a-Rücklaufverhalten gefordert“, meint der Bergstädter Coach. Weitere Offensiv-Aktivposten sind der bärenstarke Paukstadt im Rückraum, Kreisläufer Decker, der Halbrechte Yaltzis und Routinier Höntsch, die es zu beachten gilt.

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