SC: Respekt, aber Zuversicht RWL: Punkte nicht per Post

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Hatem Jindou (rechts) ist mit den Rot-Weißen am Sonntag im Stadion Wüstefeld bei Germania Salchendorf zu Gast.

Lüdenscheid -  Die beiden Bergstädter Fußball-Bezirksligisten stehen am Sonntag vor schweren Aufgaben, haben es der SC doch mit Landesliga-Absteiger SuS Niederschelden und die Rot-Weißen mit ihrem „Angstgegner“ Germania Salchendorf zu tun. – Im Einzelnen:

Von Jörg Hellwig

SC Lüdenscheid – SuS Niederschelden (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenanlage Wehberg): „Ich bin zuversichtlich. Wenn sich Sonntag auch noch ein Quäntchen Glück einstellt, können wir den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach bringen.“ SC-Spielertrainer Michael Dolezych redet vor dem Punktspiel Klartext.

„Wir haben nach unserem etwas holprigen Start sicher Respekt vor Niederschelden, schöpfen aber aus den gezeigten guten Phasen bei der Niederlage gegen Kierspe und dem Remis in Meinerzhagen durchaus das Selbstvertrauen, dass uns der erste Saisonsieg gelingen kann“, sagt der routinierte Spielertrainer, der möglichst früh in die Zweikämpfe kommen und diese in der Mehrzahl gewinnen will, um den Gast unter Druck setzen zu können.

Michael Dolezych hat sein Team auf die vielen langen Diagonalbälle der Siegerländer vorbereitet udn hofft, dass sein Team sich davon nicht „anstecken“ lässt, sondern mit Kurzpässen udn Tempo schnell das Mittelfeld überbrückt. Verzichten muss der SC auf auf zwei Akteure verzichten, die sich in Urlaub verabschiedet haben: Mittelfeldspieler Mo El Alami und Verteidiger Christian Der.

Germania Salchendorf – RW Lüdenscheid (Sonntag, 15 Uhr, Stadion Wüstefeld): Bilanz und aktuelle Form verheißen nichts Gutes: Noch nie hat Fußball-Bezirksligist Rot-Weiß Lüdenscheid im Ligaspielbetrieb irgendetwas Zählbares aus dem Stadion Wüstefeld mit nach Hause genommen.

Aber auch diesmal werden die Rot-Weißen die Punkte nicht per Post ins Siegerland schicken, sondern haben sich fest vorgenommen, die schwarze Serie bei den germanen endlich zu stoppen. Die aktuellen Voraussetzungen stehen allerdings nicht günstig. Die Form ist noch nicht so, wie sie sich Trainer Robert Krumbholz vorstellt, zudem beklagen die Rot-Weißen zahlreiche Ausfälle: Timo Sommer hat sich in den Urlaub verabschiedet. Marco Carbotta hat zwar wieder eine Trainingseinheit eingeschoben, kann aber keineswegs auflaufen. Piero Rizzi plagt sich mit anhaltenden Beschwerden an Ferse und Sprunggelenk herum, kann überhaupt nicht auftreten, geschweige denn spielen. Zudem hat Semir Tuz schichtbedingt noch nicht mit der Mannschaft trainieren können und ist deshalb für einen Einsatz zumindest von Anfang an kein Thema. Und dann gibt’s auch noch ein dickes Fragezeichen hinter dem Namen von Routinier Lars Scheerer, der zu einer Hochzeit in Norddeutschland weilt, aber hofft, rechtzeitig zurückkehren zu können. Ob’s gegen den spiel- und laufstarken Gastgeber unter diesen Voraussetzungen zu einer Überraschung reicht, bleibt abzuwarten.

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