Pasanen-Team festigt den fünften Rang

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Abschluss einer optimalen Woche: Dem 9:1 gegen Krefeld (Szene) und 6:3 gegen Mannheim ließen die Roosters am Sonntag noch ein 3:1 in Schwenningen folgen.

Schwenningen - Mit harter Arbeit sicherten sich die Iserlohn Roosters am Sonntag beim Tabellenletzten in Schwenningen einen 3:1-Auswärtserfolg. Rang fünf wurde nicht nur gefestigt, sondern das Polster auf den ersten Pre-Play-off-Platz (Eisbären Berlin als Siebter) auf sieben Zähler ausgebaut.

Dass das letzte Match vor der Nationalmannschaftspause kein Spaziergang werden würde, war klar, und so gingen die Gäste die Aufgabe auch konzentriert an. Einzig zwei kleine Kritikpunkte gab es: Zweikampfverhalten und Offensivgeist. Vom einen gab es zu wenig, vom anderen zuviel. Statt auf ihre Chancen zu warten, wie es auswärts bei einem aggressiv vorcheckenden Gegner sinnvoller gewesen wäre, ging man eine Nuance zu viel Risiko ein. Glücklicherweise wurde das nicht bestraft, stattdessen gelang im ersten Powerplay gleich die Führung: Im Nachschuss war Sullivan erfolgreich (11.). 81 Sekunden hieß es, nach ganz ähnlichem Model, 2:0. Wieder kam ein Schuss von der blauen Linie, den Pätzold nicht festhalten konnte, wieder war Connolly der Nutznießer. Pech hatten die Roosters dann kurz vor Drittelende, als Pielmeier fast von der Grundlinie die Scheibe in Richtung Tor brachte, der Puck abgefälscht kurz vor Lange unglücklich aufkam und ins Tor ging – 1:2 (18.).

Wild Wings:  Pätzold – Goc, Wilhelm; Caldwell, Granath; Dinger, Brown; Dück – Matsumoto, Greentree, Hacker; Green, Palmieri, Pielmeier; Sharp, Billich, Keil; Hynes, Linsenmaier

Roosters: Lange – Sullivan, Liwing; Button, Lavallée; Orendorz, Teubert; Danielsmeier – Raedeke, Sylvester, Macek; York, Wruck, Petersen; Foster, Friedrich, Dupont; Bassen, Connolly, Blank

Schiedsrichter:  Piechaczek (Landsberg), Steinecke (Erfurt)

Tore: 0:1 (10:52) Connolly (Foster, Sullivan/5:4), 0:2 (12:13) Connolly (Bassen, Blank), 1:2 (17:35) Pielmeier (Goc, Green), 1:3 (42:57) Friedrich (Dupont, Foster),

Strafminuten: Wild Wings: 12; Roosters: 6

Zuschauer: 2.511

Der Mittelabschnitt wurde anschließend zu einem Geduldsspiel, da die Sauerländer deutlich weniger Zweikämpfe gewannen und läuferisch weniger taten. Viel zu oft machten sich die Wild Wings in der Defensivzone der Gäste breit, generierten Schusschancen, die Lange aber vereitelte. Die besten Roosters-Gelegenheiten hatte die in Schwenningen beste Iserlohner Reihe. Erst versuchte es Bassen, Sekunden später traf Connolly in der 27. Minute nur den Pfosten. So blieb es nach 40 Minuten bei der knappen 2:1-Führung.

Mit 53 Überzahl-Sekunden starteten die Gäste ins Schlussdrittel, doch der erhoffte dritte Treffer fiel nicht. Aber wenig später war es doch so weit: Foster und Dupont brachten die Scheibe zu Friedrich, der mit seinem Schuss in Kreuzeck für das 3:1 sorgte (43.). Damit war die Grundlage gelegt, die eigentlich nur noch verteidigt werden musste. Dazu trug insbesondere Lange bei, der zusehen konnte, dass viele seine Mitspieler das Ende der Partie herbeisehnten.

Zufrieden war denn auch Cheftrainer Jari Pasanen: „Insgesamt haben wir im letzten Drittel gut gespielt, ein wichtiges Tor geschossen. Jetzt kommt die Pause genau richtig, weil wir sie mental brauchen.“ - MiHei

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