Stadt-Meisterschaften ohne zwei Ex-Profis

Lüdenscheider Nachrichten und Sparkasse Lüdenscheid sind schon zum 26. Mal Gastgeber der Schülerfußball-Stadtmeisterschaften.

Lüdenscheid -  Im „großen Fußball“ hat sich das letzte deutsche Vereinsteam am Dienstagabend aus den europäischen Wettbewerben verabschiedet, aber einige „Etagen“ tiefer wird weitergekickt: Nicht auf gleichem Niveau, aber mit ebensolcher oder gar größerer Leidenschaft und Begeisterung. Und die sind auch bei der 26. Auflage der Lüdenscheider Schüler-Fußball-Stadtmeisterschaften vom 20. bis 23. Mai wieder Trumpf.

Von Jörg Hellwig

Die Titelkämpfe werden seit mehr als einem Vierteljahrhundert auch diesmal wieder von Lüdenscheider Nachrichten und Sparkasse Lüdenscheid als Turniersponsoren für den veranstaltenden Stadtsportverband Lüdenscheid ausgerichtet. Eine Veranstaltung, die sich auch bei der 26. Auflage weiterhin größter Beliebtheit erfreut und wieder weit mehr als 30 Teams in den insgesamt vier ausgelobten Spielklassen an den Start locken wird. Bis zum Wochenende läuft noch die Meldefrist für die heimischen Schulen, die allerdings schon reichlich von Meldeformularen Gebrauch gemacht haben. Klar, dass anlässlich der vorangegangenen 25 Ausrichtungen die Organisatoren auf viel Bewährtes aus der Vergangenheit zurückgreifen. So werden die beiden Endspielmannschaften jeder Altersklasse mit nagelneuen Trikotsätzen für die Schulmannschaften in den Landesschulwettbewerben ausgestattet, erhalten die Finalteinehmer Pokale für die Schulvitrinen. Außerdem bestreiten alle Teilnehmer die Vorrundenbegegnungen in T-Shirts der Turniersponsoren, die natürlich in den Besitz der Teilnehmer übergehen. Ein Getränke- und ein Essensbon runden das Angebot an die teilnehmenden Nachwuchskicker aus der Bergstadt ab.

Vieles bleibt also auch bei der aktuellen Meisterschaftsauflage gleich, aber doch nicht alles: Gravierendste Änderung: Die Meisterschaften kehren nach langjähriger Abstinenz vom Nattenberg wieder auf den Sportplatz Honsel zurück, nachdem der durch eine Renovierung der Umkleideräume und Neubau des Vereinsheim des LTV 61 seine volle Attraktivität zurückgewonnen hat. Die Rückkehr an die Spielstätte des langjährigen Turnierpartners 61 ist natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass das bewährte Verpflegungsteam der 61er am Honsel zu Hause ist, seine moderne Küche und Kühlanlagen nutzen kann und nicht wie am Nattenberg improvisieren muss.

Und noch etwas wird gegenüber allen vorangegangenen Auflagen am Honsel diesmal erstmals fehlen: Auf die Fachkunde des ehemaligen Lüdenscheider Zweitligaprofis Bernd Schäfer vom Orga-team der Sparkasse müssen dessen Mitstreiter von nun an verzichten: Der Siegener ist in der passiven Phase der Altersteilzeit und wird damit erstmals bei den Titelkämpfen ebenso fehlen wie sein ehemaliger RWL-Teamkollege und Kölner Bundesligaprofi, das Staberger Trainer-„Urgestein“ Paul Scheermann.

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