Eishockey, DEL

Schon wieder: Knock-out für die Iserlohn Roosters in der Overtime

Eishockeyspieler trinkt aus der Flasche
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Alex Grenier blieb ohne Tor, die Roosters verloren in Schwenningen nach Verlängerung 2:3.

Die Iserlohn Roosters bleiben in der Verzahnungsrunde weiter ohne Auswärtssieg. Wie schon am Vortag in Mannheim kam der Knockout für die Sauerländer am Dienstagabend bei den Schwenninger Wild Wings in der Verlängerung, am Ende hieß es 3:2 für die Hausherren.

Schwenningen. Die Roosters behalten ihr Trauma: Mal wieder hatte der Gegner das Glück Sekunden vor dem Ende auf seiner Seite. In Schwenningen unterlagen die Iserlohner unglücklich 2:3 nach Verlängerung. Und das, obwohl das Team bis 40 Sekunden vor dem Ende erneut in Führung lag.

Beide Teams benötigten ein wenig, um in die Partie zu kommen. Die ersten Möglichkeiten besaßen dann die Schwenninger, doch sowohl Tylor als auch Tyson Spink verfehlten das Tor. Hektisch wurde es erstmals, als Tyson Spink den Puck ins leere Tor schoss und Andi Jenike sich sofort bei den Referees beschwerte. Nach dem Videostudium entschieden die Schiedsrichter auf Torraumabseits (14.).

Also Glück für die Sauerländer, die bis dahin noch nicht gefährlich vor das Wild-Wings-Gehäuse gekommen waren. Erst zum Ende des Drittels gab es die ersten Möglichkeiten für die Gäste. Raedekes Schuss blieb allerdings im Verteidiger der Wild Wings stecken (19.) und Alex Grenier verzog freistehend vor Eriksson nach einer Klasse-Einzelleistung (20.).

Schon wieder: Knock-out für die Iserlohn Roosters in der Overtime

So kam es, wie so häufig zuletzt, dass es kurz vor der Sirene noch einmal im Roosterskasten rappelte. Nachdem gegen Bailey eine Strafe angezeigt war, nutzten die Schwenninger die kurze Unordnung zur Führung. Jenike ließ einen Schuss aus der Distanz zur Seite abprallen, Marius Möchel schaltete am schnellsten und drückte die Scheibe fünf Sekunden vor Schluss zum 1:0 über die Linie.

Ohne Zweifel, die Leistung im ersten Drittel war nicht so, wie es sich die Sauerländer vor der Partie vorgenommen hatten, doch in der Drittelpause schien Brad Tapper die richtigen Worte gefunden zu haben. Grenier setzte, nur Sekunden nach Wiederbeginn mit seinem harten Handgelenkschuss an die Schulter von Eriksson, ein erstes Ausrufezeichen. Noch leisteten sich die Sauerländer aber zu viele unnötige Strafen und damit Minuten, in denen sie viel Kraft ließen und unter Druck gerieten.

Roosters drehen die Partie im Mittelabschnitt

Thuresson verfehlte den Kasten nur knapp (24.). Aber in Gleichzahl agierten die Iserlohner nun wesentlich aktiver. Reinharts Schuss konnte Eriksson mit der Stockhand abwehren (28.). Eine Minute später klingelte es dann aber auch im Gehäuse der Wild Wings. Raymonds Hammer von der blauen Linie landete flach im Netz. Gut möglich, dass Eriksson die Sicht versperrt war oder die Scheibe noch leicht abgefälscht wurde. Egal – die Roosters hatten ausgeglichen (29.).

Sie setzten sogar noch einen drauf. Nachdem es in doppelter Überzahl nicht klappte, schoss Reinhart mit einem satten Schlagschuss, vor dem Ende der Schwenninger Strafe, die Führung für die Iserlohner (36.). Das Team von Brad Tapper hatte im Mittelabschnitt die Partie gedreht.

Tyson Spink sorgt für die Entscheidung

Im Schlussabschnitt ließen sich die Sauerländer nicht in die Defensive drücken, sondern versuchten selbst, die Hausherren in deren Drittel zu beschäftigen. Julian Lautenschlager vergab allerdings freistehend aus kurzer Distanz (23.). Die Wild Wings taten sich von Minute zu Minute schwerer, geordnet vor den Kasten der Roosters zu kommen. Erst knapp zwei Minuten vor dem Ende nahmen die Schwenninger ihren Keeper aus dem Tor und riskierten alles. Mit Erfolg. 40 Sekunden vor dem Ende traf Tylor Spink nach einem abgeprallten Schuss ins leere Tor.

Somit ging es zum dritten Mal in Folge für die Sauerländer in die Verlängerung. Zunächst wurde ein Tor von Bailey aberkannt, weil er es mit dem Schlittschuh erzielt hatte. Auf der anderen Seite zählte der Treffer aber: Tyson Spink zog energisch Richtung Tor, wurde von der Roosters Defensive nicht aufgehalten und vollendete letztendlich zum unglücklichen 2:3 Endstand aus Sicht der Iserlohner.

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