Handball-Landesliga (Frauen)

Schmale und Murat kehren zur HSG zurück, Düllmann wechselt nach Kamen

Handballerinnen im Zweikampf
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Wieder dabei: Franziska Schmale kehrt nach einem Jahr Pause in den Landesliga-Kader zurück. Verpasst hat sie in diesem einen Jahr nur ein einziges Pflichtspiel.

Die Frauen-Abteilung der HSG Lüdenscheid hat ihre Hausaufgaben in der Corona-Pause gemacht: Der Kader für die Saison 21/22 steht. Mit Franziska Schmale und Tugce Murat begrüßt die HSG zwei Rückkehrerinnen.

Lüdenscheid – Ins lockere Lauftraining sind die Landesliga-Frauen der HSG Lüdenscheid bereits zurückgekehrt, in der nächsten Woche geht es dann auch zurück in die Sporthalle. „Darauf freuen wir uns riesig“, sagt Abteilungsleiterin Julia Reichler, „unsere volle Konzentration liegt nun darauf, nach der langen Pause einen vernünftigen Trainingsstart hinzubekommen. Wann und wie die Saison dann losgeht, weiß ja noch niemand. Dem blicken wir im Moment noch sehr entspannt entgegen.“

In der Pause hat die Frauen-Abteilung ihre Hausaufgaben gemacht. Der Kader für die neue Spielzeit steht. „Endgültig natürlich erst nach dem Trainingslager im August“, ergänzt Reichler, „aber die ganz großen Überraschungen gibt es da ja meistens nicht mehr.“

Planerisch wird eine Franziska die andere Franziska ersetzen: Franziska Lukowski zieht es bekanntlich in die Oberliga zur SG TuRa Halden-Herbeck. Dafür kehrt Franziska Schmale nach einem Jahr Pause in den HSG-Kader zurück. Schmale hatte sich aus privaten Gründen eine Pause genommen, doch nun steht sie wieder vollumfänglich zur Verfügung – das ist sowohl für die linke Außenbahn als auch für die Abwehr eine gute Nachricht für die HSG-Planungen.

Schmale und Murat kehren zur HSG zurück

Dazu hat auch Tugce Murat, die aufgrund anhaltender Knieprobleme ebenfalls nach der Saison 19/20 eine Pause eingelegt hatte, den Weg zurück in den Kader gefunden. Ein Abgang, zwei Zugänge – das sieht erst einmal gut aus. Vor allem deshalb, weil aus dem alten Kader bis auf Lukowski alle Spielerinnen weitermachen, auch die Leistungsträgerinnen. So hat Karina Traumüller fest zugesagt. Sie ist gerade Mutter geworden, sodass die HSG möglicherweise nicht direkt mit ihr rechnen darf, aber spätestens zur Rückrunde („Vielleicht sogar schneller...“) hofft Reichler auf die Ex-Bundesliga-Spielerin.

Traumüllers Schwester, Melanie Nitschke, ist im Februar Mutter geworden und steigt gerade wieder ins Training ein. Bei Torfrau Svenja Kind ist das ebenfalls schon der Fall gewesen. Und auch Saskia Wagemeyer wird dem Team erhalten bleiben. „Wir haben ja viele junge oder werdende Mütter, deshalb bin ich sehr froh, dass sie alle zugesagt haben“, sagt Julia Reichler.

Die 1. und 2. Mannschaft wird in Personalunion Klaus Hurtienne trainieren. Auf diesem Weg soll die enge Verzahnung beider Mannschaften vorangetrieben werden. „Es gibt in der 2. Mannschaft einige Spielerinnen, die das Potenzial haben, den Sprung zu schaffen“, sagt Reichler, „das soll ihnen auf diesem Weg erleichtert werden.“

Ex-Coach Torsten Düllmann wechselt nach Kamen

Viele Zusagen und viel Vorfreude, dass es wieder losgeht – aber auch einen weiteren Verlust: Torsten Düllmann, der nach Aufgabe des Traineramtes beim Landesliga-Team in die Sportliche Leitung wechseln wollte, hat die HSG nun doch komplett verlassen. Er sieht seine Zukunft doch wieder auf der Trainerbank, hat als Co-Trainer eines guten Freundes bei den Frauen des TuS Westfalia Kamen angeheuert.

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