Schlüsselspiel für Baskets in Münster

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Schlüsselspiel: Für Kevin Bekendorf (links) und die Baskets zählt am Samstag im Kellerduell in Münster nur ein Sieg.

Lüdenscheid - Es ist zwar erst der zehnte von insgesamt 22 Spieltagen, der am Samstag zum Jahresausklang für die Zweitregionalliga-Basketballer der Baskets Lüdenscheid auf dem Programm steht, doch die Partie beim UBC Münster II (16 Uhr, Uni-Halle) hat für die Bergstädter bereits Endspielcharakter.

Von Marc Kusche

So sieht es auch der gesundheitlich weiterhin angeschlagene Trainer Amir Hujic: „Verlieren wir dort, dürfte es im Kampf um den Klassenerhalt ganz, ganz schwierig werden, noch zwei Mannschaften hinter uns zu lassen.“

Wobei die Situation für den Vorletzten aus Münster nur unwesentlich besser ist als beim punktlosen Schlusslicht aus Lüdenscheid. Zwar hat das Team von Trainer Birger Schütte zumindest einmal gewonnen (71:66 gegen SVD Dortmund), dennoch steht lediglich ein Zähler auf der Habenseite. Da bei der Niederlage gegen BG Hagen II ein nicht spielberechtigter Akteur eingesetzt worden war, wurde dies mit einem zusätzlichen Minuspunkt sanktioniert. Und auch aktuell ist die Stimmung beim UBC nach der letztwöchigen deutlichen 60:79-Niederlage beim Tabellendrittletzten Paderborn II nicht die beste. „Selbst zu diesem absoluten Kellerduell gegen Lüdenscheid müssen wir uns deutlich steigern, in dieser Verfassung sind wir einfach nicht ligatauglich“, fasste Schütte die Leistung seines Teams drastisch zusammen. Eventueller Vorteil für die Reserve um die Leistungsträger Zwiener und Schlüter: Da die eigene „Erste“ als Tabellenführer der 1. Regionalliga direkt im Anschluss in der Uni-Halle ihr Spitzenspiel gegen Grevenbroich bestreitet, könnte es Verstärkung von oben geben.

Personell in Bestbesetzung können voraussichtlich die Baskets auflaufen, auch wenn Center Kouyate aufgrund eines Magen-Darm-Infekts unter der Woche nicht trainieren konnte. „Auf den großen Positionen mache ich mir aber ohnehin nicht so viele Sorgen, denn dort sind wir mit Foith, Bekendorf und Nsiabandoki immer noch gut besetzt. Was uns zuletzt fehlte, waren aber Punkte aus der Halbdistanz und jenseits der Dreierlinie“, nimmt Hujic insbesondere die Tripel-Brüder und Koudas in die Pflicht. Denn die Erfahrungen aus den bisherigen Partien haben gezeigt, dass die Baskets wohl nur dann für einen Erfolg in Frage kommen, wenn sie in der Lage sind, als kompakte Einheit ohne jeglichen Ausfall auftreten zu können.

Baskets: Herrmann, Koudas, A. Tripel, T. Tripel, C. Arvanitakis, N. Arvanitakis, Nsiabandoki, Bekendorf, Kouyate, Foith

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