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Schalksmühler Haris Hujic kehrt nach Leverkusen zurück

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Von: Thomas Machatzke

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Der Schalksmühler Haris Hujic (Mitte) kehrt von der BG Göttingen zu den Giants Leverkusen zurück.
Der Schalksmühler Haris Hujic (Mitte) kehrt von der BG Göttingen zu den Giants Leverkusen zurück. © Jelinek, Hubert

Der Schalksmühler Basketballer Haris Hujic kehrt der BG Göttingen und mithin der 1. Bundesliga den Rücken und kehrt nach einer Spielzeit zu den Giants Leverkusen in die 2. Bundesliga ProA zurück. Der Heedfelder hat am Rhein einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

Schalksmühle - In Leverkusen hatte der 25-jährige Hujic seine bis dato beste Zeit als Profi erlebt. In der vorletzten Saison wurde er über seine Leistungen in der Ostermann-Arena zu einem der wertvollsten Spieler der gesamten 2. Bundesliga – folgerichtig schien der Schritt des Guard, es in Göttingen eine Liga höher zu versuchen.

Doch nach 14,8 Punkten und 4,5 Assists pro Partie in Leverkusen und einer Rolle als absoluter Führungsspieler verlief die Saison in Göttingen mäßig. 2,7 Zähler in neun Minuten pro Partie (insgesamt 25 BBL-Spiele) sind Werte, die nicht ganz den Erwartungen entsprochen haben.

In Leverkusen hatte man Hujic’ Entscheidung zwar verstanden, ihn aber ungern ziehen lassen. Und nun ist man froh, dass er wieder da ist. Trainer Hansi Gnad wird auf der Vereinsseite so zitiert: „Ich glaube, mit der Verpflichtung von Haris haben wir gezeigt, in welche Richtung wir gehen wollen. Er ist ein Spieler, der über unglaubliche Qualitäten verfügt und sehr flexibel einsetzbar ist. Hujic ist kreativ, kann aus sämtlichen Lagen scoren und passt einfach als Mensch zu un. Dass er diesen langfristigen Vertrag unterschrieben hat, liegt vor allem an der Perspektive, die wir ihm geboten haben. Er kann sich hier weiter entwickeln und ein wichtiger Leistungsträger sein.“

Hujic selbst freut sich auch auf die Rückkehr nach NRW und will mit den Bayer Giants nun um den Aufstieg mitspielen, wie er Auskunft gibt. „Die Saison in Göttingen verlief für mich durchwachsen, so ehrlich sollte man sein. Deswegen war es für mich logisch, dass – wenn ich mich umorientiere –, ich nur nach Leverkusen wechseln würde“, sagt er, „ich habe mich bei Bayer unheimlich wohlgefühlt und habe die Arbeit mit dem Trainerstab genossen. Es fühlt sich für mich so an, als würde ich nach Hause kommen.“

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