Verdienter Hohenlimburger Sieg an der Mühlenstraße

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Wurde am Kreis immer wieder gesucht und gefunden: Justin Wiggershaus erzielte neun Tore für die SGSH II.

Halver -  Die Hoffnung der SG Schalksmühle-Halver II, doch noch einmal in den Aufstiegskampf der Handball-Landesliga einzugreifen, hat sich nicht erfüllt. Der HSG Hohenlimburg, gemeinsam mit dem TV Westfalia Halingen Titelaspirant Nummer eins, unterlag sie 27:33 (12:15).

Von Axel Meyrich

Vor stimmungsvoller, rund 250 Zuschauer starker Kulisse lieferten sich die Mannschaften ein sehr intensives Duell auf hohem Niveau, das mehr als Landesliga-Ansprüchen genügte. Schade nur, dass die Schiedsrichter Hake/Wulf (Witten/Waltrop) dem Tempo der Akteure speziell zu Beginn schlichtweg nicht gewachsen waren. Immerhin fing sich das Duo mit fortlaufender Spielzeit etwas, nachdem es in der Anfangsphase unverständlicherweise nicht mit progressiven Strafen gegeizt hatte.

Im Blickpunkt standen an der Mühlenstraße die Abwehrreihen: Die SGSH II setzte eingangs auf zwei Positionsverteidiger gegen die Wittke-Brüder und verlegte sich nach der Anfangsviertelstunde auf eine 6:0-Deckung, die Gäste operierten mit einer sehr aggressiven und offensiven 3:2:1-Formation. Letzteres war für die Hohenlimburger unter dem Strich auch der Schlüssel zum Erfolg: Zum einen gelang es ihnen, den Spielfluss der SGSH-Reserve effizient zu stören, zum anderen kreierten sie auch zahlreiche Gegenstöße. So gehörte den Hausherren bis zum 5:3 zwar die Anfangsphase, in der Pascal Pfaffenbach als vierfacher Torschütze glänzte, danach bekam die HSG das Spiel aber zunehmend in den Griff.

Starke Torhüterleistungen

Nach erfolgreichen Kontern über Tolksdorf und Göbels führten die Simec-Schützlinge nach 24 Minuten ihrerseits mit 12:9 – ein Vorsprung, den sie sich letztlich auch nicht mehr nehmen ließen. Deshalb nicht, weil nach der Pause deutlich wurde, dass die SG Schalksmühle-Halver II das hohe Anfangsniveau nicht halten konnte. 12:16, 13:18, nach 36 Minuten dann schon 15:21 – die Mannschaft von Coach Dirk Pfaffenbach lief nur noch hinterher und kam auch dann nicht mehr ernsthaft für den Sieg in Frage, als sie zwölf Minuten vor Schluss noch einmal auf drei Bälle verkürzt hatte (21:24). Spätestens nach Philipp Wittkes 22:28 (53.) war die Messe gelesen und skandierte der Hohenlimburger Anhang im Brustton der Überzeugung „Auswärtssieg, Auswärtssieg“.

Bester SGSHer war der starke Kreisläufer Justin Wiggershaus, der neun Tore erzielte, auf Seiten der insgesamt geschlosseneren Gäste trafen Philipp Wittke (6) und Julian Pallasch (5) am häufigsten. Zudem wussten auf beiden Seiten die Torhüter – Mark Schür (SGSH II) und Sven Mang (HSG) – zu überzeugen.

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