Standesgemäßer Auftakt für die neue SG Lüdenscheid

Zum vereinsinternen Duell der beiden Teams der SG Lüdenscheid kam es zum Auftakt in der Schach-Verbandsklasse Süd.

LÜDENSCHEID - In der ersten Runde der Verbandsklasse Süd trafen am Sonntag die beiden Teams der neu gegründeten Schachgemeinschaft Lüdenscheid aufeinander. Hier war die erste Mannschaft klarer Favorit, zumal sie fast in Stammbesetzung antrat. Der Favorit setzte sich am Ende 6,5:1,5 durch.

Lediglich Andreas Schäfers und Ivan Scherbanev an den Brettern zwei und vier fehlten bei der Erstvertretung. Dagegen hatte die zweite Mannschaft große Probleme und musste auf dreifachen Ersatz aus der fünften Mannschaft (Bezirksklasse) zurückgreifen. In der ersten Mannschaft wurden Janik Arens als Stammersatz und der in der vierten Mannschaft spielende Till Roman Stoltmann eingesetzt. Als Ersatz in der zweiten Mannschaft spielten Eberhard Mayer sowie die beiden Jugendlichen Torben Maximilian Steffens und Felix Engelhardt.

So kam es wie erwartet zu einem klaren Erfolg der ersten Garnitur. Den ersten Sieg fuhr nach 45 Minuten Marcus Habbel am 6. Brett gegen Eberhard Mayer nach Einstellung einer Figur und schnellem Matt ein. Gleich darauf gewann Till Roman Stoltmann (8) gegen Felix Engelhardt – Engelhardt drohte nach zwei Bauern auch noch die Dame zu verlieren. 3:0 stand es nach dem Erfolg von Janik Arens über Torben Steffens, der eine gute Leistung bot, aber sein Gegner war zu stark. Am 5. Brett trafen mit Frank Ganghoff und Bernd Michels zwei „alte Freunde“ aus der alten ersten Mannschaft der Königsspringer aufeinander. Zwar eroberte Michels einen Bauern, aber in unklarer Stellung bot Michels Remis. Es stand 3,5:0,5.

Es folgte die einzige Überraschung des Tages am 4. Brett: Jamel Hellwig hatte seinen Gegner Andreas Lyra wohl ein wenig unterschätzt. Es kam zum beidseitigen Mattangriff, wobei Hellwig ein Rechenfehler unterlief. So war Lyra einen Zug schneller – vor Eroberung der Dame durch seinen Kontrahenten gab Hellwig auf. Die zweite Mannschaft hatte ihre erste Siegpartie sicher.

Windfuhr setzt sich gegen Göbel durch

Doch dann ging alles seinen erwarteten Gang. Am Spitzenbrett kämpfte Diethard Knes zwar lange gegen Rolf Larisch, doch schließlich setzte sich die die größere Spielstärke nach einem inkorrekten Springeropfer von Knes durch – Larisch gewann sicher. Weiter ging es am 3. Brett zwischen Ryszard Galicki und Jörg Zuschlag. In ausgeglichener Stellung hatte Galicki etwas mehr Möglichkeiten als der unter Druck stehende Zuschlag. Im Eifer des Gefechtes übersah der Spielleiter der SG Lüdenscheid dann ein einzügiges Matt – es stand 5,5:1,5.

Nun spielte nur noch am 2. Brett Thomas Windfuhr gegen Volkmar Göbel. Hier stand die Partie lange Zeit ausgeglichen, doch schließlich machte sich die größere Routine von Windfuhr bemerkbar. Zuerst mit Qualitätsgewinn und dann mit einer doppelten Bauerneroberung brachte Windfuhr die Partie für sich zu einem guten Ende. Damit stand mit dem 6,5:1,5 doch noch ein klares Endergebnis zu Buche.

Hermann Polig

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