Schach

Volme-Open vor der zwölften Auflage: Spannung durch den Gruppenmodus

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Auch der Bezirksvorsitzende Lothar Mirus (rechts, bei den 11. Volme-Open 2017) freut sich auf die zwölfte Auflage der Volme-Open.

Schalksmühle – „Wir machen das Dutzend voll“, steht auf den Ausschreibungen: Zum zwölften Mal finden in diesem Jahr die Volme-Open im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle statt. Nach einem „Sabbatjahr“ 2018 setzt der Schachverein Märkischer Springer Halver-Schalksmühle die Turnierserie vom 30. August bis zum 1. September fort.

Das Konzept ist das bewährte. Anders als bei vielen anderen Open-Turnieren werden nicht alle Spieler in einen Topf geworfen, das Schweizer-System bemüht und dann ein Turnier über fünf Runden gespielt, in dem häufig große DWZ-Unterschiede in den Partien die Rollen klar verteilen. In Schalksmühle wird seit jeher ein anderer Akzent gesetzt: Das Teilnehmerfeld wird nach dem DWZ-Ranking in Sechser-Gruppen eingeteilt. Innerhalb dieser Gruppen wird vom Freitag bis zum Sonntag ein Rundenturnier gespielt. 

„Der Vorteil ist, dass die DWZ-Unterschiede in den Gruppen nicht so immens sind, praktisch jede Partie irgendwie offen erscheint“, erklärt Turnierchef Thomas Machatzke vom MSHS, „der Grundgedanke ist der, dass die Schachspieler nach der Sommerpause als Vorbereitung auf die im September beginnende Saison fünf Partien im klassischen Schach gegen etwa gleichstarke Gegner spielen sollen. Einen besseren Formtest kann es eigentlich nicht geben. Und Spannung in den Gruppen verspricht das Format natürlich außerdem.“ 

In der Tat ist das Turnier gut angekommen seit der Premiere im Jahr 2006. 2011 mussten die Open einmal ausfallen, weil das Feuerwehrgerätehaus gesperrt war, 2018, weil der MSHS einen Helferengpass für die Zeit vor dem Saisonbeginn hatte. Nun aber sieht sich der Verein gerüstet und hofft, dass noch ein attraktives Feld zusammenkommt. „Wir sind nicht so vermessen, an einen Teilnehmerrekord zu glauben“, sagt Machatzke, „aber wenn es wieder annähernd so wie vor zwei Jahren würde, wären wir hochzufrieden.“ 

Bei 72 Teilnehmern ist Schluss

Zuletzt spielten 2017 54 Spieler in neun Klassen um den Sieg. Den feierte am Ende in der Königsklasse der Fide-Meister Heiko Kummerow. Ein Novum: Kummerow war der erste Spieler seit Beginn der Volme-Open, der sich zum zweiten Mal den Sieg in der Königsklasse sicherte. Er hatte schon 2013 den Sieg in der Klasse der stärksten Akteure gefeiert. 

Höchstens 72 Aktive können am Freitag, 30. August, ab 18 Uhr ins Turnier starten. Am Samstag (10 Uhr, 15 Uhr) und Sonntag (9.30 Uhr, 14 Uhr) warten jeweils zwei Runden. Die Bedenkzeit pro Spieler pro Partie beträgt eineinhalb Stunden für die ersten 30 Züge und 30 Minuten für den Rest der Partie. Das Turnier DWZ-ausgewertet. Alles bleibt wie gehabt. 

Geldpreise für die Gruppensieger

Auf die Sieger der Gruppen wartet jeweils ein Preisgeld von 80 Euro, auf die Zweitplatzieren ein 40-Euro-Geldpreis. Das Startgeld liegt bei 25 Euro für Erwachsene und 20 Euro für Jugendliche. Meldungen für die Volme-Open sind über ein Online-Meldeformular auf der Homepage (www.volme-open.de) oder formlos per E-Mail (info@volme-open.de) oder auch telefonisch (0171 7466099) möglich. Das Meldefenster ist seit Anfang der Woche geöffnet, die ersten Meldungen liegen dem MSHS vor. „Und nun hoffen wir, dass sich die Meldeliste noch füllen wird“, sagt Machatzke, „damit die zwölfte Aufgabe am Ende unseren Gäste und auch den Helfern aus dem Verein viel Freude bereitet.“

1. Volme-Open 2006:

Dominic Sommerhoff (Plettenberg)

2. Volme-Open 2007:

Hans-Ernst Reiter (SV Mülheim-Nord)

3. Volme-Open 2008:

Thomas Kuhnen (SvG Plettenberg)

4. Volme-Open 2009:

Alexander Pelt (Schifferstadt)

5. Volme-Open 2010:

Sebastian Müer (Oldenburg)

6. Volme-Open 2012:

Dawid Pieper (SvG Plettenberg)

7. Volme-Open 2013:

FM Heiko Kummerow (Oberhausen)

8. Volme-Open 2014:

Maik Naundorf (KS Hagen/Wetter)

9. Volme-Open 2015:

Lukas von Bargen (MSHS)

10. Volme-Open 2016:

Marcus Schmücker (Hemer)

11. Volme-Open 2017:

FM Heiko Kummerow (Oberhausen)

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