Auf Platz drei in die letzte Runde

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Sieg gegen Coswig: Silas Hardt.

Regensburg - Das U14-Team des MS Halver-Schalksmühle geht bei den Deutschen Vereins-Meisterschaften in Regensburg als Drittplatzierter in die letzte Runde. Der dritte Turniertag in Bayern verlief am Montag ausgezeichnet.

Von Thomas Machatzke 

Zunächst bezwangen die jungen Schachspieler aus Halver und Schalksmühle den TuS Coswig hoch, danach erkämpften sie ein Remis gegen das ebenfalls nominell stärkere Team der SG Aufbau Elbe Magdeburg. Als Deutscher U14-Meister steht bereits vor der Schlussrunde nach sechs Siegen in sechs Spielen die SG Porz fest. Der MSHS hofft nun, heute ab 8.30 Uhr in der letzten Runde seinen Treppchenplatz verteidigen zu können, was schwer genug wird, denn der Gegner heißt SG Porz. Die Spiele des Montags in der Übersicht:

TuS Coswig – MSHS 0,5:3,5: Mit einem 3,5:0,5 gegen den Setzlisten-Siebten TuS Coswig schob sich der MSHS nach fünf der sieben Runden bei der Deutschen U14-Vereinsmeisterschaft den dritten Platz vor. Gegen das Team aus Sachsen lief es erst zäh, am Ende aber wie am Schnürchen. Nach einem Damengewinn zwang Rebecca Browning ihren Gegner Wilhelm von Koslowski sicher in die Knie. An den übrigen drei Brettern war es weniger klar. Silas Hardt hatte gegen Arwin Hugo Lehne zwei Minusbauern, Alex Browning gegen Rares Hoffmann einen Minusbauern, und auch Niklas Kölz stand gegen Tim Kunath zwischenzeitlich nicht optimal. Doch das Match sollte sich für den MSHS prächtig entwickeln: Hardt gewann einen Bauern zurück, ging so ins Turmendspiel und gewann die Partie noch. Für Kölz ergaben sich auch sehr gute Möglichkeiten, die er zum Partiegewinn nutzte. Damit stand es 3:0, zuletzt machte Alex Browning am Spitzenbrett auch noch remis. Eine perfekte 5. Runde für den MSHS.

MSHS – SG Aufbau Elbe Magdeburg 2:2:  Mit zwei Siegen an den beiden hinteren Brettern verteidigte der MSHS in der 6. Runde seinen Platz in der Spitzengruppe und trotzte dem nominell stärkeren Team SG Aufbau Elbe Magdeburg ein 2:2-Teamremis ab. Für die 1:0-Führung sorgte am 3. Brett Rebecca Browning gegen Levin Lewis Lellek, sie spielte aus der Defensive eine tolle Schwarzpartie, brachte am Ende ihre Bauern am Damenflügel zum Laufen und gewann erst einen Turm und dann die Partie. Auf 2:0 erhöhte am 4. Brett Tom Sailer gegen Annika Kirsten. Sailer spielte mit Weiß ruhig und bedächtig und schlug mit einer Fesselung im richtigen Moment zu – ein Figurengewinn sicherte ihm den Sieg. Alex Browning stand da am Spitzenbrett gegen Bennet Biastoch bereits auf Verlust. Er hatte früh zwei Figuren für einen Turm geben müssen, kämpfte lange, doch der Magdeburger ließ sich den Vorteil nicht mehr nehmen. Zuletzt saß noch Niklas Kölz Jonas Roseneck gegenüber – in einer hochtaktischen Partie ging im späten Mittelspiel eine Figur verloren. Kölz setzte auf Königsangriff, trieb den schwarzen König übers Brett – doch ohne Erfolg. Roseneck tauschte das Material ab und behielt eine Gewinnstellung zum 2:2-Teamremis übrig.

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