Schach, Jugend-Bundesliga

Niklas Kölz verhindert die Höchststrafe

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Lukas von Bargen (links) verdarb seine Partie gegen Gregor Flüchter in Zeitnot. Auch Alex Browning (hinten links) musste sich geschlagen geben.

Schalksmühle - Der MS Halver-Schalksmühle musste in der Jugend-Bundesliga West im Schach gegen die SF Brackel eine 7:17-Niederlage einstecken – Niklas Kölz verhinderte mit seinem Remis am 5. Brett gegen Raphael Kracht die Höchststrafe. Alle übrigen Partie gingen verloren.

Auch wenn die Gäste aus Dortmund – im Dezember Vierter bei der Deutschen U20-Vereins-Meisterschaften – in Schalksmühle in Bestbesetzung angetreten waren und damit auch nach dem DWZ-Ranking favorisiert waren, war der Kampf keineswegs so eindeutig wie es das Ergebnis am Ende aussagte. Der MSHS hatte auch seine Chancen, doch an diesem Tag wusste er sich nicht zu nutzen.

Die erste Niederlage kassierte Rebecca Browning am 6. Brett gegen Ali Elier. Sie hatte im offenen Kampf eine Figur verloren und kämpfte danach auf verlorenem Posten. Auch Jean-Pierre Fuß (3) kam gegen Vitaliy Garbuz eine Figur abhanden, so dass auch seine Partie nicht zu halten war. Damit führten die Dortmunder bereits 6:2. 

Alex Browning mit offenem Visier

Die nächste Entscheidung fiel am Spitzenbrett. Auch hier kämpften Simon Knudsen und Alex Browning mit offenem Visier. Objektiv hatte der MSHS-Akteur Vorteile, allerdings auch wenig Zeit. Als die Zeitnot arg wurde, stellte Browning eine Figur ein. Damit war auch diese Partie verlor – 3:9. Nun hätten nur noch drei Siege einen Teampunkt gerettet. Davon allerdings war der MSHS weit entfernt. Niklas Kölz kämpfte am 5. Brett gegen Raphael Kracht mit einem Minusbauern ums Remis – dies immerhin am Ende erfolgreich. Die letzten beiden Spiele allerdings gingen wieder an den Gast, wenn auch mit der nötigen Portion Glück: Julian Kroo stand am 4. Brett gegen Nikolay Kartsev nach einem Turmgewinn klar auf Sieg, verspielte seinen Vorteil aber in Zeitnot noch und verlor auf Zeit. Nicht besser erging es Lukas von Bargen (2) – auch der Hohenlimburger in MSHS-Diensten stand gegen Gregor Flüchter eigentlich ordentlich, verdarb die Partie aber ebenfalls in Zeitnot. Und so stand am Ende ein 7:17 zu Buche. 

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