Favoritensieg im Finale des Viererpokals

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Die erste Mannschaft des MSHS mit (von rechts) Volker Schmidt, Thomas Maczkowiak und Timo Röhle sicherte sich den Viererpokalsieg.

Schalksmühle -  Der Favorit setzte sich letztlich durch: Das erste Pokalteam des MS Halver-Schalksmühle sicherte sich am Samstag durch einen 3:1-Erfolg gegen die MSHS-Drittvertretung des Gewinn des Viererpokals im Schachbezirk Sauerland und freut sich nun auf den Start im Viererpokal-Wettbewerb auf NRW-Ebene im März.

Von Thomas Machatzke

Das Finale war das erwartet interessante zwischen den etablierten Spielern aus dem Verbandsliga-Team und den NRW-Jugendliga-Youngstern. Die erste Mannschaft ging durch Volker Schmidt in Führung. Der Kapitän traf am 2. Brett auf Alex Browning. Der U14-Spieler griff nach entgegengesetzten Rochaden etwas zu keck Schmidts Springer an. Schmidt baute eine Mattdrohung auf, opferte danach den Springer auf d5 – dagegen war für Browning nichts mehr zu erfinden.

Auch Brett drei ging an die erste Mannschaft. Hier saß Thomas Maczkowiak mit Weiß dem einzigen Nicht-Jugendlichen der dritten Mannschaft, Mario Rieger, gegenüber. Maczkowiak opferte für einen Angriff einen Läufer für zwei Bauern. Rieger fand leicht unterentwickelt nicht die korrekte Verteidigung – sein König wurde übers Brett getrieben und schließlich mit einem Bauernzug vom Maczkowiak in der Mitte des Bretts mattgesetzt.

Damit war der Kampf noch längst nicht entschieden. Timo Röhle (4) hatte gegen Sebastian Scholz zwar eine Gewinnstellung auf dem Brett, doch als er mit einem Damenopfer sehenswert gewinnen wollte, übersah er eine mögliche Verteidigung von Scholz, der dabei eine Figur gewann, fortan alle Drohungen parierte und so für die Dritte auf 1:2 verkürzte.

So lag ein 2:2 mit ausgeglichener Berliner Wertung in der Luft, denn Tobias Dröttboom hatte gegen Helmut Hermaneck die Qualität gewonnen. Der Youngster verlor dann aber etwas den Faden und gab die Qualität zurück. Nun musste er mit einem Mehrbauern auf Sieg spielen, übersah dabei aber eine taktische Drohung Hermanecks mit einem Turmschach, das Dröttboom die Dame kostete. Er gab sofort auf, die Partie war für den Favoriten entschieden.

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