Schachbezirk Sauerland

Cordes 40 Jahre im Bezirksvorstand

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Lothar Mirus (links) überreichte Walter Cordes Ehrenurkunde und Gutschein.

Altena - Für Walter Cordes gehören Bezirksversammlungen seit vier Jahrzehnten fest dazu im Jahresterminkalender. Der Schachspieler aus Neuenrade gehört schließlich seit vier Jahrzehnten dem Vorstand des Bezirks Sauerland an. Dafür erhielt der Dauerbrenner aus der Hönnestadt am Samstag in der Burg Holtzbrinck in Altena eine Ehrenurkunde des Bezirks und einen Geschenkgutschein.

„Zwölf Jahre als Geschäftsführer, dann 20 Jahre als 1. Vorsitzender und nun auch schon wieder acht Jahre als Spielleiter und DWZ-Sachbearbeiter – seit dem 20. Mai 1978 ist Walter im Bezirksvorstand dabei“, zählte der 1. Vorsitzende Lothar Mirus die Ämter von Cordes auf und beglückwünschte ihn. Die Ehrung war der emotionale Höhepunkt einer Tagung, bei der sonst viel Triviales dominierte: die Rückschau mit Aufarbeitung von Problemfällen, vor allem aber die Planung der Zukunft.

Von den Reformen und Neuerungen auf NRW-Ebene mit Einführung einer neuen Spielklasse und im Verband (Einführung Mannschafts-Startgeld) berichtete der 1. Vorsitzende Lothar Mirus, von einer soliden Kassenlage Geschäftsführer Bernd Dahlmann, von mal schlechter und mal besser besuchten Bezirksturnieren und ihren Siegern Walter Cordes. 

Nur einen Jugendbericht gab es nicht – die Jugend tagt in diesem Jahr an einem gesonderten Termin am 16. Juni in Schalksmühle. Die scheidende Jugendwartin Karin Browning – ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin wird weiter gesucht – war aufgrund der parallel stattfindenden Finalrunde der Deutschen Jugend-Meisterschaft in Willingen verhindert.

Wahlen und Anträge gingen zügig vonstatten. Im Amt bestätigt wurden einstimmig Lothar Mirus (1. Vorsitzender), Walter Cordes (Spielleiter und DWZ-Sachbearbeiter) und auch die Öffentlichkeitsreferenten, wobei Christian Midderhoff weiter für die Homepage zuständig ist. Das Format der Bezirks-Einzelmeisterschaft kam nach dem Antrag des MS Halver-Schalksmühle aus dem Jahr 2016 noch einmal aufs Tapet – nach den Erfahrungen aus zwei Spielzeiten soll diese Meisterschaft auch in Zukunft an fünf Freitagen, verteilt auf fünf Monate dezentral durchgeführt werden. Neu ist die verbindliche Startzeit der Runden um 19 Uhr.

Der Antrag des SV Werdohl, in der letzten Runde bei Partien, die weder für die Aufstiegs- noch für die Abstiegsfrage Bedeutung haben, ein kampfloses Remis vereinbaren zu können – auch dieser Antrag kam durch. Allerdings nur „FIDE-adäquat“, was bedeutet, dass solche Partien nicht mehr 3:3 oder 2,5:2,5 gewertet werden mit einem Mannschaftspunkt für beide Parteien, sondern 0:0 und ohne Teampunkte.

Ausstehend ist im Bezirk noch die letzte Entscheidung für die Bezirksliga und Bezirksklasse. Da aus den Verbandsklassen kein Team aus dem Bezirk Sauerland absteigt, dürfen laut Spielordnung der Vorletzte der Bezirksliga (SF Attendorn II) und der Vizemeister des Bezirksklasse (TSV Dahl) in einem Relegationsspiel den achten Startplatz in der Bezirksliga ausspielen. 

Ob es zu diesem Match kommt, ist allerdings noch offen. Der Meister der Bezirksklasse, SF Lennestadt II, muss sich noch entscheiden, ob er sein Aufstiegsrecht wahrnehmen will – steigen die Lennestädter auf, dann käme es in der zweiten Juni-Hälfte zum Relegationsspiel in Dahl (an sechs Brettern). Verzichtet Lennestadt II wie im Vorjahr, dann wären Attendorn II und Dahl automatisch beide in der Bezirksliga dabei.

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