„Lüdenscheid schlau“: Wer kommt, spielt mit

Eigentlich zur Eröffnung des Aktionstages „Lüdenscheid schlau“ gekommen, wurde der stellvertretende Bürgermeister Björn Weiß sogleich in eine der Mannschaften integriert. Foto: Krüger

Lüdenscheid - Wer kommt, spielt mit: Einem ganz einfachen Grundsatz folgten die Erwachsenen und Jugendlichen aus der Schachgemeinschaft Lüdenscheid beim ersten Aktionstag „Lüdenscheid schlau“.

Von Axel Krüger

So wurden auch kurzfristige Ausfälle ausgeglichen und das über drei Runden angesetzte Schachturnier konnte mit zehn kompletten Mannschaften à vier Personen über die Bühne gehen.

So fand sich auch der stellvertretende Bürgermeister Björn Weiß (CDU), der eigentlich als Schirmherr der Veranstaltung fungieren sollte, in drei Partien an einem der acht mal acht Felder großen Bretter wieder.

Auch Stefan Weisheit, Bereichsleiter im SOS-Kinderdorf Sauerland am Dickenberg und eigentlich „nur“ als Begleiter einer Jugendgruppe vor Ort, sprang auf Bitten von Turnier-Organisator Rolf Larisch ein und komplettierte das Ärzte-Team, für das Larisch mehrere seiner Kollegen aus dem Klinikum Hellersen begeistert hatte.

Vorbereitung in einem gemütlichen Rahmen

Gänzlich unvorbereitet gingen die Mediziner nicht in die Partien im „Spiel der Könige“, in denen sie sich oft Kindern und Jugendlichen gegenüber sahen. „Wir haben im Gasthaus Zum Schwejk trainiert“, verriet der Neurochirurg Rolf Larisch, dass er seine Kollegen in gemütlichem Rahmen auf den Aktionstag eingestimmt hätte.

Aktionstag Lüdenscheid schlau der Schachgemeinschaft Lüdenscheid

Die weiteren Teilnehmer bei „Lüdenscheid schlau“ stammten zu einem kleineren Teil aus der Verwaltung der Märkischen Kliniken, in ihrer Mehrheit jedoch aus Schulen aus Lüdenscheid und Halver. „Wir haben vor allem in den Schulen geworben, die Schach-Arbeitsgemeinschaften anbieten“, erklärte der Vorsitzende der Schachgemeinschaft.

Teilnehmerkreis weit über SG-Jugend hinaus

So gewannen die Denksportler auch einen Eindruck, wie weit verbreitet das Schachspiel unter Kindern und Jugendlichen ist. Denn aus dem Kreis derer, die zum SG-Jugendtraining kommen, saßen nur zwei Jugendliche an den Brettern – dafür aber viele weitere begeisterte junge Schachspieler.

Der Endstand des Turniers:

1. Anne-Frank-Gymnasium I 10

2. Ärzte-Team 8

3. Bergstadt-Gymnasium 6,5

4. SOS-Kinderdorf 6

Adolf-Kolping-Schule II 6

6. Geschwister-Scholl-Gymnasium 5,5

Georgi, Dimitri und Co. 5,5

8. Verwaltung Märkische Kliniken 5

9. Anne-Frank-Gymnasium II 4

10. Adolf-Kolping-Schule I 3,5

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