Jansen gewinnt Einzelpokal des Schachbezirks

+
Der Lüdenscheider Dirk Jansen (SvG Plettenberg) hat den Einzelpokal im Schachbezirk Sauerland gewonnen.

SCHALKSMÜHLE -  Dirk Jansen von der SvG Plettenberg hat den Einzelpokal des Schachbezirks Sauerland gewonnen. Im Endspiel setzte sich der Pädagoge aus Lüdenscheid am Mittwochabend erst im Blitzstechen gegen Volker Schmidt (MS Halver-Schalksmühle) durch. Für Jansen war es der zweite Gewinn des Einzelpokals im Bezirk nach 2011/12. Er tritt die Nachfolge von Vladimir Dolgopolyj (MSHS) an, der sich 2012 im Finale gegen Walter Cordes (SF Neuenrade) durchgesetzt hatte.

Das Endspiel in Schalksmühle war auch das Aufeinandertreffen zweier alter und gut befreundeter Weggefährten, die sich schachlich bestens kennen. So wählte Jansen mit Schwarz die Skandinavische Verteidigung und mithin eine Variante, die auch Schmidt als Schwarzer gerne einmal aufs Brett bringt. Es gab keine Überraschungen - nach 20 Zügen waren auf beiden Seiten nurmehr der König, sechs Bauern, ein schwarzfeldriger Läufer und ein Turm auf dem Brett verblieben. Trotz entgegengesetzter Rochaden war es keine Stellung, die gut auf Sieg zu spielen gewesen wäre für einen der Kontrahenten. Zwei Züge später einigte man sich aufs Remis.

So musste das Blitzstechen entscheiden. Hierbei behielt Jansen in beiden Partien die Oberhand und holte sich damit den Titel. Im Einzelpokal auf Verbandsebene werden nun sowohl Volker Schmidt als auch Dirk Jansen den Schachbezirk Sauerland vertreten. Ab dieser Spielzeit sind allen Bezirken zwei Startplätze auf Südwestfalenebene garantiert worden. Die 1. Runde auf Verbandsebene findet erst im Jahr 2014 statt.

Für Dirk Jansen endet damit ein auf Bezirksebene sehr erfolgreiches Jahr. Anfang Mai hatte der NRW-Klassen-Akteur der SvG Plettenberg in Lüdenscheid die Schnellschach-Meisterschaft die Bezirks gewonnen. Im zweiten Halbjahr kam mit der Plettenberger Mannschaft in Neuenrade der Gewinn der Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach dazu.

Ein durchaus fader Nachgeschmack bleibt allerdings in dieser Saison am Ende des Pokalwettbewerbs. Mit nur vier Teilnehmern verzeichnete der Wettbewerb einen absoluten Minusrekord. So stimmte zwar die Qualität, nicht aber die Quantität.

Thomas Machatzke

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare