Schach (SGL-Osterblitz)

Giraud vor Hellwig und Windfuhr

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Zweiter beim SGL-Osterblitz: Jamel Hellwig. Den Sieg feierte Valerian Giraud.

Lüdenscheid - 17 Siege in 17 Spielen: Mit einer 100-Prozent-Ausbeute gewann Valerian Giraud am Gründonnerstag das Oster-Blitzschachturnier der SG Lüdenscheid in der Humboldt-Villa. Auf den Rängen zwei und drei landeten Jamel Hellwig und Thomas Windfuhr.

Giraud spielt aktuell für den Hamburger SK, weil er in der Hansestadt studiert. Ursprünglich stammt er aus der Jugendarbeit der Svgg Lüdenscheid (einer der beiden Vorgänger des Fusionsvereins SGL), spielte danach in der Jugend-Bundesliga für die SG Bochum 31. In Hamburg legte Giraud zunächst eine Schachpause ein, hat inzwischen aber wieder neuen Ehrgeiz entwickelt und sich im DWZ-Ranking auf 2080 Punkte verbessert. Damit war der Bergstädter in Abwesenheit von Blitzspezialist Rolf Larisch der Topfavorit und wurde dieser Rolle gerecht. 

Im Kampf um Rang zwei setzte sich der SGL-Vorsitzende Jamel Hellwig mit 16 Siegen und einer Niederlage knapp vor Thomas Windfuhr (15,0) durch, der im DWZ-Ranking eigentlich vor Hellwig liegt. Dieses Trio jedenfalls war diesmal eine Klasse für sich. 

Mit Walter Cordes (SF Neuenrade) landete ein Gastspieler mit 12,5 Punkten auf Rang vier. Altmeister Wolfram Tesche sicherte sich mit 11,5 Zählern den fünften Platz, gefolgt von einem Trio mit 11,0 Punkten: Jörg Zuschlag, Christian Midderhoff (SF Neuenrade) und Dennis Wackert. Mit 10,0 Punkten und Rang neun spielte Till Stoltmann ein gutes Turnier und ließ einige DWZ-stärkere Spieler hinter sich, so Michael Heesemann (10./9,0) oder Thomas Herzig (11./6,0). 

SGL-Verbandsliga-Routinier Ryszard Galicki, nach Setzliste Siebter, brachte es gar nur auf 5,0 Zähler und lag damit am Ende gleichauf mit Peter Krause und dem vereinslosen Miron Naujoks. Abgeschlossen wurde das Feld am Donnerstag in der Humboldt-Villa von Christoph Lingk (3,0), Mathias Badist, Eberhard Mayer (beide 2,0) und Emanuel Großberndt (1,0). Mit 18 Teilnehmern war die Resonanz durchaus zufriedenstellend. Qualitativ war das Turnier aber etwas schwächer besetzt als im Vorjahr.

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