Schach

Knapp am fünften Coup in Folge vorbei

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Max Bouaraba (rechts) feierte seine Quarantäne-Premiere für das Sauerland-Team.

Kreisgebiet - Der Auftritt war bravourös, doch am Ende stand trotzdem nicht der fünfte Aufstieg in Serie:

Das Sauerland-Team belegte am Donnerstagabend im Rahmen des Quarantäne-Liga auf dem Schachportal lichess.org in der 3. Liga B den zweiten Platz. Von der 3. Liga in die 2. Liga gibt es aber nur einen Aufsteiger. So verpassten die Schachspieler aus dem Bezirk Sauerland den fünften Aufstiegscoup in Folge knapp. 

Wirklich knapp war das Rennen an der Spitze allerdings nicht: Schon früh setzten sich die Schachfreunde Schwerin mit zwei ganz starken Akteuren an der Spitze – einer davon ein Internationaler Meister – ab und hatten mit 403 Punkten am Ende 55 Punkte Vorsprung vor dem Sauerland-Team. Der LSV Turm Lippstadt um den lettischen FIDE-Meister Ingemars Jesse, als Mitfavorit gestartet, wurde mit 326 Punkten Dritter vor dem SK Landau und dem FC Torino. Wie hoch die Leistung des Sauerland-Teams zu bewerten war, zeigt ein Blick auf die Absteiger. Die Teams aus Kreuzberg und Bochum, am Sonntag mit dem Sauerland-Team aufgestiegen, belegten die Ränge neun und zehn und stiegen direkt wieder ab. 

Die Sauerländer hatten derweil noch einmal aufgerüstet: Erstmals spielten Aleksej Litwak und Max Bouaraba aus dem Plettenberger Oberliga-Team mit und kamen auch direkt in die Wertung. Bei einer 3+0-Bedenkzeit kamen diesmal acht Spieler eines Teams in die Wertung. Großmeister Thorsten Michael Haub scorte mit 58 Zählern am besten (Einzelrang sechs in der Liga). Daneben kamen Litwak (50), Marc Schulze (45), Dawid Pieper (43), Max Bouaraba (42), Ralph Kämper (39), Alex Browning (37) und Sascha Winterkamp (34) in die Wertung. Mit Ausnahme von Kämper (MSHS) kamen so sieben Spieler der SvG Plettenberg in die Wertung. 31 Aktive aus dem Sauerland-Team spielten diesmal mit. 

Weiter geht es am Sonntag um kurz nach 20 Uhr – dann gibt es den zweiten Anlauf der Sauerländer in Richtung 2. Liga B. Auch die SG Ennepe-Ruhr-Süd (Siebter 3. Liga C) und das Team Hochsauerland (Sechster 3. Liga A) hielten die Klasse und greifen am Sonntag wieder in der 3. Liga an. Der SV Hemer um die junge Plettenbergerin Linda Becker stieg von der 8. Liga in die 7. Liga auf.

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