Mit dünnem Kader ins Verfolgerduell

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Hat sich für einige Monate in Richjtung Kanada verabschiedet: Torwart-Routinier Sven Doual.

Lüdenscheid - Dass die Kassel Wizards in der 2. Inline-Skaterhockeybundesliga Meister werden, das bezweifelt niemand – zu konstant spielen die Nordhessen derzeit. Der Kampf um Platz zwei ist dagegen völlig offen, mittendrin die Sauerland Steel Bulls, die mit einem Sieg gegen die Berliner Buffalos (Sonntag, 15.30 Uhr, Zöpnek-Halle) den Vize-Rang zurückerobern möchten.

Von Tim Viebahn-Knötig

Seit drei Spielen sind die „Bullen“ ungeschlagen, allerdings ist die Ausgangslage drei Wochen nach dem 13:7-Sieg gegen Rostock alles andere als rosig: Torwart Sven Doual hat sich auf einen mehrmonatigen Kanada-Trip begeben, Dennis Schlicht ist für vier Wochen in Amerika. Schwerer wiegen die Ausfälle von Spielertrainer Sascha Jacobs und Mirko Reinke: Reinke, zweitbester Scorer, weilt auf einer Hochzeit, Jacobs begleitet als Trainer das Damen-Team der Mendener Mambas zum Europacup nach Delemont (Schweiz). Zudem fallen Tim Schneider und Dmitriev aus. Möglich, dass Stefan Bilstein sein zweites Spiel bestreitet. „Diese Ausfälle wiegen natürlich schwer“, weiß Steel Bulls-„Chef“ Norbert Krause, der Jacobs an der Bande vertreten wird. Vor den „Büffeln“, heute in Kassel im Einsatz, müssen sich die „Bullen“ in Acht nehmen. Sieben Spiele bestritt das Gäste-Team, gewann davon fünf. „Ich kann aber gar nicht einschätzen, was uns da erwartet“, meint Krause. Immerhin kann Sohn Robin gegen die Hauptstädter nach Rotsperre mitwirken.

SSB: Opfermann, Lingenberg – Krause, Johannhardt, Schmidt, Zahn, Gröschner, Perlitz, Furda, Drüke, Pautsch, Kuhn, Bilstein (?)

Ab 13.30 Uhr kommt es in der Zöpnek-Halle zum Rückspiel zwischen dem Jugend-Team der „Bullen“ und Lokalrivalen Menden Mambas. Zur Vorbereitung absolvierten die „Jungbullen“ ein zweitägiges Trainingslager. Auf dem Programm standen u.a. Schwimmen und ein Abschlussgrillen. Das Hinspiel, drei Platzverweise inklusive, entschieden die Steel Bulls mit 6:1 für sich.

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