Inline-Skaterhockey

Prestige-Derby ohne Tiefenwirkung

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Steel Bulls-Macher Norbert Krause (rechts) kann  im zweiten Derby der Stadtnachbarn gegen die Highlander wieder auf Goalie Sebastian May zurückgreifen.

Lüdenscheid/Iserlohn - Es ist das letzte Highlight für beide Teams in der sich dem Ende zuneigenden Hauptrunde, bevor es für die einen (SSB) schon in die Herbst- und Winterpause, für die anderen jedoch noch in die Play-offs um die Deutsche Meisterschaft geht: Stadtderby Teil zwei heißt es, wenn am Samstag ab 18 Uhr in der Iserlohner Zöpnek-Halle die Sauerland Steel Bulls auf die Highlander Lüdenscheid treffen.

Seit 2015 ist guter Brauch, dass an den letzten beiden Spieltagen alle Bundesligapartien parallel stattfinden. Dies setzt sich folgerichtig bei noch ausstehenden letzten Entscheidungen fort – die Spannung bei den Bergstadt-Klubs indes ist dagegen schon raus. Nach der schier unglaublichen Pleiten-Serie von neun Niederlagen am Stück, die am Wochenende im 0:26-Debakel in Köln gipfelten, sehnen die Steel Bulls nur noch das Saisonende herbei.

Ein versöhnlicher Abschluss garniert mit einem Derbysieg gegen den Rivalen im letzten Heimspiel käme den Bullen natürlich gelegen, zumal die Jacobs-Schützlinge die Schmach aus dem 2:15 aus dem Hinspiel natürlich nicht vergessen haben. Anders noch als im Hinspiel verzichten die Steel Bulls um „Macher“ Norbert Krause aber heute Abend gänzlich auf externe Cracks und damit auch auf die „Tschechen-Importe“. „Wir haben unseren normalen Kader zur Verfügung“, kündigt Krause an.

Nach vielen Ausfällen in den Vorwochen kehrt zumindest leichte Entspannung ein, kehren Tambosi, Zeitler, Zahn und auch Goalie May ins Aufgebot zurück. Damit werden die Steel Bulls zumindest drei Reihen aufbieten können.

Auch beim Rivalen Highlander drückte zuletzt personell der Schuh. Dennoch verkaufte sich die Rumpftruppe der Vorwoche gegen die Bissendorfer Panther sehr ordentlich (6:8). Der Kader des Tabellensiebten gewinnt heute ebenfalls wieder an Breite, „das wird wesentlich besser aussehen als letzte Woche“, kündigt Trainer Carsten Lang an. Es wird eine Reihe mehr verfügbar sein. Wer eine Option für’s Derby ist, wollte Lang aber nicht verraten.

„Die letzten Partien sind ohnehin nur noch ‚Rumgeplänkel‘. Für uns geht es darum, weiter Spielpraxis zu bekommen und die Form zu finden“, hat das Derby-Rückspiel auch für den scheidenden Highlander-Trainer im Vorfeld an Brisanz verloren. Ihren Blick haben die „Schotten“ schon für die Play-offs geschärft.

„Wir sind sicher dabei“, sagt Lang, „und am liebsten möchten wir uns so weit wie möglich oben festsetzen“, schielt er noch auf Rang fünf, der trotz der schlechteren Ausgangslage gegenüber den Bissendorfern und Iserlohnern durchaus noch möglich ist. Da sich aber das Führungsquartett auch noch um die Platzierungen streitet, sei es für Lang „letztlich egal, zumal wir ohnehin zunächst auswärts ran müssen.“ Das taten die Highlander zuletzt vier Mal mit Erfolg und wollen deshalb ihre gute Form in der Fremde auch im Derby bestätigen.

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