Sauerland-Cup

TuS Plettenberg auf großer Herbergssuche

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Markus Hildebrandt (links) organisiert den Sauerland-Cup des TuS Plettenberg.

Plettenberg - Mit großen Preisgeldern oder Antrittsprämien hat der Sauerland-Cup, das Fußball-A-Juniorenturnier des TuS Plettenberg, Mannschaften noch nie ins Sauerland locken können, wohl aber mit familiärer Atmosphäre.

Das ist das Pfund, mit dem die Veranstaltung, die am 12. und 13. Januar 2019 zum 37. Mal ausgetragen wird, seit jeher wuchern kann. Familiäre Atmosphäre bedeutet, dass die Spieler der auswärtigen Vereine für eine oder zwei Nächte in Plettenberger Familien untergebracht werden, je nachdem, ob die Anreise erst zum Turnierbeginn am Samstag oder bereits am Freitagabend erfolgt. Diesmal will das Organisationsteam um Markus Hildebrandt versuchen, alle sieben Gästeteams privat unterzubringen, um auf Ausweichquartiere wie das SGV-Heim in der Jeutmecke oder gar auf Hotels verzichten zu können. 

Denn die private Variante fanden alle angesprochenen Trainer, die ihrerseits im Hotel Weidenhof logieren, als die bessere. „Wir suchen händeringend noch nach Schlafplätzen“, hofft Hildebrandt, die Quartierfrage rechtzeitig vor dem Turnier als erledigt abhaken zu können. Kurz vor dem Heiligen Abend sollte dieser Aufruf in Anlehnung an die Weihnachtsgeschichte eigentlich auf entsprechende Resonanz stoßen. „Es müssen auch nicht nur die Eltern unserer eigenen Spieler sein, die jemanden aufnehmen, geschweige denn unbedingt Mitglieder des TuS Plettenberg“, macht Hildebrandt deutlich. 

Die Anforderungen sind nicht allzu hoch: „Die Jungs müssen am Samstagabend um 18 Uhr an der Halle abgeholt werden, brauchen ein Bett, eine Dusche und etwas zu essen und müssen am Sonntagmorgen wieder zur Halle gebracht werden.“ Die Unterbringung betrifft rund 60 bis 70 A-Junioren von den Mannschaften aus Kiel, Aalen, Frankfurt, Oberhausen, Osnabrück und Rödinghausen – die Sportfreunde Siegen übernachten daheim und reisen am Sonntag erneut an. Ohnehin kommen einige der Siegener Kicker aus dem heimischen Raum, zum Beispiel aus Lüdenscheid, Halver oder Finnentrop. Gerade deshalb wurde der Westfalenligist auch eingeladen. 

„Da kommen sicherlich einige Leute mehr, die wir sonst nicht als Zuschauer hätten“, würde sich Hildebrandt über eine gefüllte Halle an beiden Tagen freuen. Die sportliche Anziehungskraft des Sauerland-Cups sieht er als ungebrochen an. „Die fußballerische Qualität können wir mit vier Bundesligisten und zwei weiteren Vereinen, die ein Nachwuchs-Leistungszentrum haben, gegenüber dem Vorjahr steigern. Wir sollten uns freuen, dass wir in Plettenberg immer noch ein schönes Turnier haben. Größere Namen garantieren uns keinen besseren Fußball.“

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