Steel Bulls auf Erstligakurs

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Bereitete mustergültig den vierten Steel Bulls-Treffer in Kassel durch Mirko Reinke vor: Robin Schneider.

Kassel - Die Steel Bulls Sauerland haben Matchball im Kampf um ein Ticket in die Erste Inline-skaterhockey-Bundesliga: Die Jacobs-Truppe setzte sich am Samstagabend im ersten Play-Off-Halbfinale mit 7:6 (2:3, 4:0, 1:3) bei den Kassel Wizards durch.

Damit können die Bullen aus dem Sauerland bereits am kommenden Samstag ab 19 Uhr in der Heimspielstätte Zöpidrom in Iserlohn-Sümmern mit einem weiteren Erfolg das Erstligaticket gegen die „Zauberer“ aus Nordhessen lösen.

Beide Mannschaften lieferten sich in Kassel ein hochdramatisches und bis zur letzten Sekunde umkämpftes Match. Nach zehn torlosen Minuten fanden die Bullen schneller ins Spiel und legten durch Spielertrainer Jacobs und Buchwitz ein 2:0 vor. Doch der Gastgeber biss sich in Spiel zurück, glich zum 2:2 aus und nutzte eine Überzahl zum Führungstreffer bis zum Drittelende.

Dann gaben die Sauerland-Bullen wieder Gas, Kuhn glich aus, Reinke schoss den Gast erneut in Führung – 4:3. Kassel bekam die Ausgleichschance auf dem Silbertablett serviert, doch ein den Hausherren zugesprochener Penalty wurde zur Beute von Lingenberg.

Das Selbstvertrauen der Gäste stieg weiter an, Kuhn und Bernad machten die Treffer drei und vier im Mitteldrittel und sorgten für ein scheinbar beruhigendes Drei-Tore-Polster vor dem letzten Abschnitt.

Da aber konnten die „Zauberer“ eine erneute Unterzahl der Steel Bulls zum 4:6 nutzen, doch Buchwitz stellte für die kampfstarken Gäste den alten Abstand wieder her – 7:4.

Und doch wurde es noch einmal eng, ein Kasseler Doppelschlag sieben und sechs Minuten vor Schluss bedeutet den Anschluss – 6:7, die Zitterpartie beginnt. in der 53. und 54. Die Bullen geben alles, spielen die Uhr langsam runter. In der Schlussminute nehmen die Hausherren den Torhüter vom Feld, doch das Jacobs-Team verteidigt mit Mann und Maus das eigene Gehäuse und kann dann jubeln: Schluss, 7:6 und jetzt der Matchball.

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