Brooks Macek lässt die Iserlohn Roosters jubeln

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Als Roosters-Verteidiger Richard Jares im Schlussdrittel auf die Strafbank musste, glichen die Münchener aus.

München -  Erholt vom Null-Punkte-Wochenende zeigten sich die Iserlohn Roosters am Freitagabend in der Olympiaeishalle, überraschten mit einem mit 2:1 (0:0., 1:0, 0:1, 1:0)-Erfolg nach Verlängerung bei Red Bull München um den ehemaligen Sauerländer Kapitän Michael Wolf und machten sich mit zwei Zählern im Gepäck auf die Heimreise.

Von Mirko Heintz

„Wir haben mehr von unserem Spiel aufs Eis gebracht, als die Münchener, haben mit Herz gespielt und jeder einzelne hat sich diesen Erfolg verdient“, so Cheftrainer Pasanen nach der Partie. Ohne York, dafür mit den angeschlagenen Giuliano und Teubert siegte die Mannschaft, die sich besser vorbereitet hatte, verdient in einer spannenden DEL-Partie. Die Roosters sorgten für die erste Niederlage der roten Bullen.

Kompakt und diszipliniert starteten die Roosters ins erste Drittel, überstanden dank Lange fünf harte Auftaktminuten, um dann im Bewusstsein, dass eigene System durchzusetzen, stärker und stärker zu werden. Whitmore (11.) vergab die erste Chance. Defensiv zwangen die Gäste die Bullen immer wieder zu Abschlüssen von der blauen Linie oder Außen. Eng wurde es immer nur dann, wenn es die Münchener wenige Male schafften, sich in den Rooster-Abwehrblock zu arbeiten.

Das änderte sich auch zu Beginn des Mitteldrittels nicht. Die Roosters spielten mit, hatten im Powerplay (Wolf-Zeitstrafe) durch Foster, dann Button Chancen zur Führung, später Raedeke und Foster sogar 2:1-Situationen, die aber ungenutzt blieben.

Dank Collin Danielsmeiers guten Einsatzes, der ein Foul Yannik Seidenbergs mit Zeitstrafe erzwang, klappte es aber dann doch mit der Führung. Foster hatte die zündende Idee, brachte die Scheibe hart auf Treutle, der sie, wie erhofft, nicht festhalten konnte, Maceks Rebound landete dann im Tor.

Münchens Druck wurde zu Beginn des Schlussdrittels größer, der IEC aber hielt stand. Dann die 47. Minute: Jares kassierte nach einem Foul zwei Minuten. So hatten die Redbulls Powerplay und trafen durch den Ex-KHL-Legionär Schütz zum 1:1.

Im weiteren Verlauf hielten die Roosters den immer wütender werdenden Angriffen der Münchener Gelassenheit entgegen, überstanden eine Unterzahl, als Raedeke auf die Strafbank musste und retteten sich clever in die Overtime. Und da brauchten die Roosters nur 66 Sekunden, um sich durch Maceks Nachstochern den zweiten Punkt zu sichern. - MiHei

Red Bull: Treutle – Regehr, Dehner; Wosniewski, Boyle; Petermann, Kettemer, Brückner – Roe, Wolf, Schütz; Barta, Holzmann, DiSalvatore; Brophey, Sparre; Christensen; Seidenberg, Maurer, Ritter

Roosters: Lange – Sullivan, Lavallée; Jares, Liwing; Button, Teubert; Orendorz – Whitmore, Raedeke, Macek; Foster, Dupont, Petersen; Friedrich, Wruck, Blank; Bassen, Giuliano, Danielsmeier

Schiedsrichter: Oswald (Miesbach), Schukies (Herne)

Tore: 0:1 (17:38) Macek (Foster, Liwing/5:4), 1:1 (47.06) Schütz, 1:2 ( (61:06) Macek (Petersen)

Strafen: Red Bull: 4; Roosters: 8

Zuschauer: 2560

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